Geburtshilfe

Die Geburtshilfe

Wir bieten einmal im Monat einen Informationsabend für werdende Eltern an. Dort stellen wir Ihnen einen Teil des geburtshilflichen Teams vor und zeigen Ihnen die Abteilung. So können Sie sich selber einen Eindruck machen und persönliche Fragen oder Probleme ansprechen. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

In der Elternschule haben wir für Sie ein breites Angebot an Kursen, Vortragsabenden und Einzelberatung zusammengestellt. Es ist unser Wunsch Sie durch diese spannende Zeit der Schwangerschaft, der Geburt und des ersten Lebensjahres begleiten zu dürfen.
Bitte entnehmen Sie das derzeitige Angebot der aktuellen Elternschulbroschüre

Eine Anmeldung zur Geburt zwischen der 34. – 36. SSW in unserem Haus ist wünschenswert.
Hierfür erhalten Sie einen Termin in der Hebammensprechstunde unter der Tel.-Nr.: 069 8505 367.
Bitte bringen Sie dazu Ihren Mutterpass, die Versichertenkarte, weitere wichtige medizinische Unterlagen sowie Ihre Fragen und Wünsche mit.

Sollten besondere Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der vorgeburtlichen Diagnostik oder das Abklären spezieller Risiken nötig sein, vereinbaren Sie bitte einen Termin über unser Sekretariat unter Tel-Nr.: 069 8505 377.

Direkt gegenüber dem Haupteingang haben wir für Frauen/Paare, die zur Geburt kommen einen „Storchenparkplatz“ eingerichtet.
Bitte machen Sie davon Gebrauch – das erspart Ihnen die Parkplatzsuche und gegebenenfalls längere Wege.

Wir haben für Ihre Fragen und Wünsche stets ein offenes Ohr und freuen uns auf Sie!
Das Team der geburtshilflichen Abteilung


Behandlungsspektrum

Wir bieten Ihnen eine familienorientierte Betreuung, damit Sie mit einem großen Maß an Selbstsicherheit und Zutrauen diese wertvolle Zeit erleben können und Ihr Partner von Anfang an in das Leben mit dem Neugeborenen einbezogen ist.
Wir möchten Ihre eigenen Kompetenzen stärken und die Bindung zu Ihrem Kind, von der ersten Lebensminute an, fördern.

Das Bonding

Die vorgeburtliche Einheit von Mutter und Kind soll sich nach der Geburt ungestört fortsetzen können.
Deshalb bleibt das Kind von der Stunde der Geburt an in engem Kontakt zur Mutter/Vater. Die Mutter/Eltern sollen ausreichend Zeit und Ruhe haben ihr Kind anzunehmen und es zu begrüßen (Bondingphase).

Das erste Anlegen oder Füttern mit Flasche findet noch im Kreissaal statt. Wir gehen behutsam mit dem Neugeborenen um und berücksichtigen dabei, dass es sich erst langsam an viele neue Reize gewöhnen kann. Körperkontakt in Form von Kuscheln, Liebkosen und Streicheln erleichtert Ihrem Baby das Ankommen und begleitet es dabei sanft.

Auf Ihren Wunsch hin und wenn es dem Baby gut geht, ist lückenloses Bonding auch nach einem Kaiserschnitt möglich. Dabei schlüpft Ihr Kind direkt nach der Geburt in ein spezielles Bonding-Top, das Sie zuvor von uns erhalten haben.

Ihr Baby kann nun – mit dem Ohr an Ihrem Herzen und somit in engem Körperkontakt zur Mutter– ankommen. Selbstverständlich kann auch der frischgebackene Papa das Bonding übernehmen.

Der Kaiserschnitt

In diesem Zusammenhang sollte festgestellt werden, dass das Dogma “einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt” nicht mehr gilt. Auch wenn Sie Ihr erstes Kind durch Kaiserschnitt geboren haben, können Sie weitere Kinder auf natürliche Weise gebären. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie die Geburt auf normalem Wege wünschen und kein Grund mehr für einen Kaiserschnitt wie bei der ersten Geburt besteht.

Welche Narkose ?
Als Narkose kann sowohl eine Vollnarkose als auch eine örtliche, rückenmarksnahe Betäubung (Spinal- oder Periduralanästhesie) gewählt werden. Der Vorteil der Rückenmarksbetäubung besteht darin, dass Sie wach und schmerzfrei die Geburt miterleben können und Ihr Kind direkt mit Ihrem Partner sehen können.

Der sanfte Kaiserschnitt
Die Eröffnung der Bauchdecken, der Bauchhöhle und der Gebärmutter wird beim “sanften Kaiserschnitt” größtenteils stumpf mit den Fingern des Operateurs durchgeführt. So werden Gefäße und Nerven besser geschont. Vom Beginn der Operation an bis zur Geburt des Kindes vergehen in der Regel nur wenige Minuten. Zwei erfahrene Fachärzte der Kinderheilkunde visitieren die Neugeborenen täglich und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung. Nachdem der Geburtshelfer noch im Kreissaal die erste Vorsorgeuntersuchung des Kindes durchgeführt hat, übernimmt der Kinderarzt die weitere Betreuung.

Für jedes Neugeborene bieten wir die in Hessen gut organisierten Screenings (Vorsorgeuntersuchungen) an. Dies ist zum einen ein Hörtest der es ermöglicht eine angeborene Hörstörung (die statistisch bei 2 von 1000 Kindern auftreten) zu ermitteln, so daß betroffene Familien sofort von einem renommierten Pädaudiologischen Instititut weiter betreut werden können und die Hörstörung nicht erst erkannt wird, wenn die wichtigste Zeit der Entwicklung der Hörfähigkeit vorüber ist.

Zum Anderen wird bei jedem Kind ein ausführliches Stoffwechselscreening durchgeführt (auch bekannt als Fersenblutuntersuchung). Hierzu werden wenige Tropfen Blut benötigt. Dies macht es möglich seltene aber behandelbare Stoffwechselerkrankungen zu erkennen, bevor das Kind Symptome zeigt. Ebenfalls ein Zeitgewinn der sich für betroffene Kinder in Form von frühzeitiger Therapie auszahlt.

Beide Screenings werden Ihnen unaufgefordert angeboten und Sie werden über den Zeitpunkt der Untersuchung informiert. Eine weitere Vorsorgeuntersuchung ist die U2 die kinderärztliche Untersuchung vor der Entlassung.

Es ist uns möglich mit kleinen Blutproben Ihres Kindes den Bilirubinspiegel zu bestimmen (den Grad der Neugeborenengelbsucht). Sollte dieser Wert auffällig sein und Ihr Kind benötigt hier therapeutische Unterstützung (Phototherapie), dann können wir diese auf der Station durchführen.

Gemeinsam mit unseren Kinderärzten haben wir es uns zur Aufgabe gemacht dazu beizutragen die Gefahr des Plötzlichen Säuglingstodes zu reduzieren.
Alle Kinder liegen bei uns bereits mit einem Schlafsack im Bettchen, um Sie schon in der Klinik an den Umgang damit zu gewöhnen. Sie erhalten Informationsmaterial von uns wie Sie zu Hause eine Umgebung schaffen, die das Risiko des plötzlichen Säuglingstodes deutlich reduzieren.
Spenden ermöglichen es uns Ihnen zur Entlassung einen Schlafsack für Ihr Neugeborenes zu schenken.
Regelmäßig finden Vorträge zu diesem Thema in unserer Elternschule statt.

Der Kaiserschnitt (Sectio caesarea) ist eine operative Methode zur Beendigung der Schwangerschaft oder der Geburt. Wann wird ein Kaiserschnitt durchgeführt? Prinzipiell unterscheiden wir zwischen einen ,primären, dem geplanten Kaiserschnitt, dieser wird ca. 10 bis 14 Tage vor dem errechneten Geburtstermin durchgeführt, und dem sekundären Kaiserschnitt, hier wurde zunächst die normale Entbindung angestrebt, aufgrund von Komplikationen dann doch aus dem Verlauf die Schnittentbindung durchgeführt.

Gründe für einen geplanten Kaiserschnitt können sein:

  • Verdacht auf ein Missverhältnis zwischen den Beckenmaßen der Mutter und dem Kopfdurchmesser des Kindes.
  • Sogenannte Lageanomalien des Kindes, z.B. Querlage oder Beckenendlage
  • Risikosituationen für Schwangere und/oder das ungeborene Kind. Dazu zählen beispielsweise
    • vorbestehende mütterliche Herzerkrankung
    • HIV-Infektion, akute Herpes-genitalis-Infektion
    • schwere Fälle von schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck
    • kindliche Erkrankungen
    • Notsituationen durch eine unzureichende Funktion des Mutterkuchens
    • Vorausgegangene traumatische Entbindung (schwerste Geburtsverletzung)

Manchmal gibt es noch andere Gründe, wir bieten deshalb eine Geburtsmodusbesprechung an, in der wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Geburt planen können.

Die Eröffnungsphase

In der Eröffnungsphase öffnet die Kraft der Wehen Ihren Muttermund. Das Baby findet seinen Weg durch Ihr Becken und passt sich durch Beugen und Drehen des Köpfchens den verschiedenen Beckenebenen an. Wir ermutigen Sie dazu, Ihre Wehen nach eigenem Rhythmus und in der Ihnen angenehmen Position zu beatmen um diese Geburtsarbeit sinnvoll zu unterstützen. Dabei können ein Entspannungsbad, Massagen mit Aromaölen, Beckenschaukeln auf dem Pezziball, aktives Stehen mit der Hilfe von Tuchschlingen o.ä. hilfreich sein.

Die Hebamme ist währenddessen die Frau an Ihrer Seite, die Sie unterstützt, ermutigt und, wenn nötig, medizinisch versorgt.

Dabei ist uns wichtig zu betonen, dass es bei uns kein „Standardprogramm“ gibt, sondern dass jede Frau/jedes Paar individuell betreut wird.
Für eine größtmögliche Privatsphäre stehen Ihnen unsere gemütlichen Wehenzimmer und ein geräumiges Bad zur Verfügung. Selbstverständlich überwachen wir Ihr Baby mit großer Sorgfalt durch regelmäßiges Aufzeichnen der Herztöne mit CTG. Unsere modernen Funkgeräte ermöglichen dabei größtmögliche Bewegungsfreiheit.

Sollte die Geburtsarbeit für Sie zu belastend und schmerzhaft sein, bieten wir Ihnen selbstverständlich verschiedene Methoden zur Schmerzlinderung an.
Dabei reichen unsere Angebote von Akupunktur, Homöopathie, dem Einsatz von TENS-Geräten und Aromapflege über entkrampfende Zäpfchen zur leichteren Muttermundseröffnung bis hin zu speziellen Analgetika und der Peridualanästhesie.
Sollte zur Schmerzlinderung oder für einen Kaiserschnitt eine Regionalanästhesie (PDA, EDA, Spinale) nötig sein, so ist dies durch eine 24stündige Dienstbereitschaft der Anästhesisten im Hause jederzeit gewährleistet.

Die Geburtsphase

Gebären ist ein aktiver Vorgang und in verschiedenen Positionen möglich. Jede Frau soll eine für sie angenehme Haltung finden. Dabei können unsere multifunktionalen Gebärbetten und Gebärhocker helfen. Aufrechte Gebärpositionen unterstützen das Tiefertreten des Köpfchens im Becken und verbessern die Durchblutung der Plazenta. Die Kraft der Wehen wird nun durch Ihr Mitschieben unterstützt, bis Ihr Baby das Licht der Welt erblickt und Sie es in Ihren Armen begrüßen dürfen. Natürlich werden Mutter und Kind nach anerkannten Richtlinien und mit modernsten Überwachungsmethoden begleitet, ohne dass sie den natürlichen Geburtverlauf negativ beeinflussen.

Gerne unterstützen wir den Wunsch der Gebärenden, eine Person des persönlichen Vertrauens, meist der Vater des Kindes, als Begleitperson bei sich zu wissen. Dies ist auch im Falle eines Kaiserschnittes mit wenigen Ausnahmen möglich.

Geburtshilfliche Sonographie

In der Sprechstunde Geburtshilfliche Sonographie / Pränatalmedizin bieten wir
mit neuester Technik (Voluson E8) unter dem Schlagwort „Genetischer Ultraschall“ für die Betreuung der Risikoschwangerschaft, aber natürlich auch für alle unauffälligen Schwangerschaften, ein breites Spektrum von nicht-invasiven und invasiven Untersuchungsmethoden an:

Genetischer Ultraschall bedeutet den gezielten Einsatz von verschiedenen Untersuchungen mit dem Ziel, das Auftreten einer kindlichen Erkrankung oder eines Chromosomendefektes möglichst frühzeitig zu entdecken, um den Eltern durch die Information die Möglichkeit zu geben, sich optimal auf die Situation einzustellen.

So läßt sich durch das sog. „Ersttrimesterscreening“, das wir als IGEL-Leistung anbieten, mit Hilfe der sogenannten Nackentransparenzmessung („nuchal translucency“) und der Bestimmung von ß-HCG und PAPP-A aus dem mütterlichen Blut eine statistische Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Chromosomenstörung (z.B. die Trisomien 13, 18 und 21) oder eines schwerwiegenden Herzfehlers errechnen. Dies gibt den werdenden Eltern bei einem entsprechenden Ergebnis die Möglichkeit, zum Beispiel auch bei erhöhtem Risiko schon bei einem Alter unter 35 Jahren (mütterliches Alter bei Geburt) eine invasive Abklärung durch Amniocentese durchführen zu lassen oder auch bei entsprechend niedrigem statistischen Risiko einer Schwangeren über 35 Jahren auf die Durchführung einer invasiven Untersuchung (Amniocentese) zu verzichten.

Möglichkeiten der Untersuchung und der Beratung:
Alle anstehenden Entscheidungen bei einer etwaigen kindlichen Erkrankung oder Auffälligkeit sollten jeweils nach einer kompetenten umfassenden Beratung getroffen werden.

Wir haben unter dem Schlagwort „3d-Sprechstunde“ eine Möglichkeit eingerichtet, ohne direkte medizinische Notwendigkeit – nur auf Wunsch der Eltern, 3d-Aufnahmen des Babys (live 3d / 4d) anzufertigen.
Optimale Zeitpunkte für schöne Aufnahmen können bei normalen Bedingungen die Frühschwangerschaft, um die 10.-12. SSW und die fortgeschrittene Schwangerschaft (25.-30. SSW) sein. Die Bilder und Video-Clips können auf eine mitgebrachte CD/ DVD gebrannt und mitgenommen werden.

Zur Abklärung im Risikofall bieten wir alle üblichen invasiven Methoden in der Pränatalmedizin:

  • Chorionzottenbiosie – CVS (10.-12. SSW, abdominal, ggf. vaginal) – speziell zur Untersuchung von vererblichen (Stoffwechsel-) Erkrankungen, für deren Nachweis eine DNA-Untersuchung indiziert ist

  • Genetische Amniocentese

  • Placentabiopsie zur raschen Karyotypisierung im 3. Trimenon bei Auffälligkeiten und Risikoschwangerschaften

  • Medikamentöse Therapie des Feten

  • Doppler Sonographie mütterlicher Gefäße (Arteria. uterina)

  • Das Erstrimesterscreening in der Zeit von der 12.-14. SSW (11+3 bis 13+6 SSW, entsprechend einer Länge des Kindes SSL= 4,5cm bis 8,2 cm) zum Ausschluss einer chromosomalen Aberration.

  • Das 2. Ultraschall-Screening zwischen der 20.-22. SSW zum Nachweis der kindlichen Unversehrtheit und der Kontrolle der ungestörten Organfunktion zu diesem Zeitpunkt.

  • Doppler-Sonographie kindlicher Gefäße (Nabelschnur, fetale Aorta, Art. Carotis, Arteria cerebri media) zur Bestimmung des kindlichen Zustandes, als der Differentialdiagnose zwischen der noch kompensierten Placentarinsuffizienz (also einem kleinen, retardierten Kind, dem es intrauterin noch gut geht) und der dekompensierten Placentarinsuffizienz (also einem Kind, das an seiner Mangelernährung bereits leidet und daher besser bald entbunden werden sollte)

  • Das 3. Screening (ca. 30. SSW) zum Nachweis der ungestörten kindlichen Entwicklung und Durchblutung

Im Bereich der gynäkologischen Sonographie bieten wir ebenfalls eine breite Palette von 2d und 3d-Ultraschalluntersuchungen , bzw. ultraschallgestützten Eingriffen an:

  • Abdominale bzw. vaginale Ultraschalluntersuchung des weiblichen kleinen Beckens mit Darstellung von Uterus, Endometrium, Adnexen (Eierstöcke und evtl. Eileiter)
  • Kontrastmitteluntersuchungen zum Nachweis der Tubendurchgängigkeit (Hystero-Salpingo-Sonographie) bei unklarer Infertilität
  • Darstellung der Gebärmutterhöhle mittels NaCl-Infusion zum Auschluss oder Nachweis von Polypen: „Saline infusion sonography“
Sekundärer Kaiserschnitt

Beim sekundären Kaiserschnitt entsteht die Notwendigkeit für einen Kaiserschnitt während der Geburt. Eine solche Entwicklung kann sich innerhalb von Minuten ergeben. Damit Mutter und Kind keinen Schaden nehmen, sind wir in der Lage jederzeit innerhalb weniger Minuten einen Kaiserschnitt durchzuführen. Der Kaiserschnitt erfolgt nach Wehenbeginn oder Auftreten des Fruchtblasensprungs. Der sekundäre Kaiserschnitt macht etwa die Hälfte aller Schnittentbindungen aus. Gründe für einen solchen Kaiserschnitt können sein:

  • Drohende (kindliche) Notsituation

  • Geburtsstillstand bzw. mangelnder Geburtsfortschritt, oftmals bedingt durch ein Missverhältnis zwischen dem kindlichen Kopf und dem mütterlichen Becken

  • Nabelschnurvorfall: Teile der Nabelschnur gleiten vor dem Kind durch den Muttermund in die Scheide und werden dabei eingeklemmt

  • Starke Blutung während der Geburt

Gerne unterstützen wir den Wunsch der Gebärenden, eine Person des persönlichen Vertrauens, meist der Vater des Kindes, als Begleitperson anwesend zu wissen. Dies ist auch im Falle eines Kaiserschnittes, mit wenigen Ausnahmen, möglich. Die vorgeburtliche Einheit von Mutter und Kind soll sich nach der Geburt ungestört fortsetzen können. Deshalb bleibt das Kind von der Stunde der Geburt an in engem Kontakt zur Mutter. Die Mutter/Eltern sollen ausreichend Zeit und Ruhe haben Ihr Kind anzunehmen und es zu begrüßen (Bondingphase). Das erste Anlegen findet noch im Kreissaal statt. Wir gehen behutsam mit dem Neugeborenen um und berücksichtigen dabei, dass es sich erst langsam an viele neue Reize gewöhnen kann.

“Bonding” nach Kaiserschnitt

Das Baby ist geboren!
Der wunderbare Moment der ersten Begegnung!
Die Eltern nehmen ihr Kind in Empfang und begrüßen es mit sanften Worten.
Das Neugeborene genießt den engen Hautkontakt auf dem Bauch der Mutter. Es hört ihr Herz schlagen und entspannt sich langsam im bekannten Auf und Ab Ihres Atemrhythmus. Liebevoll halten die mütterlichen Arme das Baby und erinnern es an die wochenlange Begrenzung der warmen Hülle im Mutterleib.

„Bonding“ heißt diese wichtige erste Bindungsphase im Leben des Kindes und seiner Eltern.

Das, was bei der normalen Geburt üblich ist, findet bei uns auf Wunsch der Eltern auch bei der Entbindung durch Kaiserschnitt statt. Das Kind wird direkt nach der Geburt auf den Bauch der Mutter gelegt, wo es durch ein sogenanntes Bonding-Top zusätzlich Wärme und Halt findet. Der Erstkontakt zu den Eltern – meist ist der Vater im OP anwesend und unterstützt seine Frau – ist lückenlos möglich.
Die Hebamme begleitet das Bonding fachkundig durch ihre Anwesenheit.

Eltern und Kind profitieren vom „Bonding nach Kaiserschnitt“ nicht nur im Moment der Geburt. Die Rückbildung der Gebärmutter vollzieht sich schneller, der Blutverlust der Mutter ist nachweislich geringer und die Milchbildung kommt besser in Gang.
Ebenso sind Anpassungsstörungen des Neugeborenen seltener zu verzeichnen und der Schmerzmittelbedarf der Frau niedriger.

Wir informieren Sie gerne in einem Anmeldegespräch zur Geburt in der Hebammensprechstunde über das Sectio-Bonding. Alle auftretenden Fragen und Wünsche können hier im Vorfeld angesprochen und geklärt werden.

Damit der Start ins Leben für die junge Familie eine wunderbare Erfahrung wird!


Besuchszeiten

Montag:
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
Samstag:
Sonntag:

14:00 – 19:00 Uhr
14:00 – 19:00 Uhr
14:00 – 19:00 Uhr
14:00 – 19:00 Uhr
14:00 – 19:00 Uhr
14:00 – 19:00 Uhr
14:00 – 19:00 Uhr

CORONA-VIRUS
BESUCHSSTOP !!!

Aus gegebenen Anlass haben wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter ein Besuchsstop verhängt.

In dringenden Fällen können sich Angehörige mit der jeweiligen Station in Verbindung setzen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Die Geschäftsleitung
Ketteler Krankenhaus

Besuchszeiten Väter und Geschwisterkinder

Montag:
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
Samstag:
Sonntag:

10:00 – 20:00 Uhr
10:00 – 20:00 Uhr
10:00 – 20:00 Uhr
10:00 – 20:00 Uhr
10:00 – 20:00 Uhr
10:00 – 20:00 Uhr
10:00 – 20:00 Uhr

Andere Besucher dürfen gerne zwischen 14:00 und 19:00 Uhr den neuen Erdenbürger begrüßen.

Eltern Rooming In

Auf der Entbindungsstation kann der Partner / die Partnerin gemeinsam mit Frau und Kind (auf eigene Kosten) im Zimmer untergebracht werden. Bitte vergessen Sie nicht sich in der Aufnahme / am Empfang abzumelden, wenn Sie das Eltern-Rooming-In nicht mehr in Anspruch nehmen. Über die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung informieren Sie sich bitte in der Aufnahme.

Kontaktdaten

    Natascha Meyer
    Sekretariat

    Telefon: 069 8505 – 377
    Telefax: 069 8505 – 375
    E-Mail: frauenklinik@ketteler-krankenhaus.de


    Team Geburtshilfe

    Wir, das geburtshilfliche Team der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Ketteler Krankenhauses, möchten werdenden und jungen Eltern in der Schwangerschaft, während der Geburt und bis ins erste Lebensjahr mit Kompetenz, Erfahrung und persönlicher Zuwendung zur Seite stehen. Dabei sehen wir uns dem Motto „Gebären in Sicherheit und Geborgenheit“ verpflichtet.

    Wir bieten Ihnen eine familienorientierte Betreuung, damit Sie mit einem großen Maß an Selbstsicherheit und Zutrauen diese wertvolle Zeit erleben können und Ihr Partner von Anfang an in das Leben mit dem Neugeborenen einbezogen ist.

    Wir möchten Ihre eigenen Kompetenzen stärken und die Bindung zu Ihrem Kind, von der ersten Lebensminute an, fördern.

    Dr. med. Lars Schröder
    Chefarzt






    Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie, Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin, Zertifizierte Kolposkopiesprechstunde der DKG / AGCPC, Zusatzbezeichnung Hämostaseologie, Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie

    Dr. med. Uwe Tschepe
    Leitender Oberarzt






    Wilfried Kowalzik
    Oberarzt






    Laura Wolf
    Oberärztin






    Facharzt für Gynäkologie

    Ragya Ali Alaati
    Fachärztin






    Fachärztin für Gynäkologie

    Elena Gramatikova
    Assistenzärztin






    Dr. med. Hendrikje Arndt
    Assistenzärztin






    Marion Steinhage
    Assistenzärztin






    Fachärztin für Gynäkologie

    Dr. Isabell Pastau
    Assistenzärztin






    Maike Sauter
    Assistenzärztin






    Milja Simic-Radovic
    Assistenzärztin






    Beate Raven Hebamme
    Leitung Elternschule
    Beate Raven

    Telefon: (06183) 90 03 32

    E-Mail: post@beateraven-hebamme.de


    Geburtsvorbereitungskurse, Hebamme, Hebammensprechstunde, Stillcafe, Beikostseminare

    Jelena Culibrk
    Hebamme






    Anke Giegerich
    Hebamme
    Anke Giegerich

    Telefon: (06022) 68 76 90



    Ulrike Besken
    Hebamme


    Telefon: (06071) 3 52 18

    E-Mail: hebamme-besken@gmx.de


    Ljilja Bojnovic
    Hebamme
    Ljilja Bojnovic

    Telefon: (06104) 64 38 61



    Akupunktur

    Gerlinde Bornwasser
    Hebamme






    Nicole Cullmann
    Hebamme
    Nicole Cullmann





    Geschwisterdiplom

    Rückbildungskurse

    Ella Fomenko
    Hebamme
    Ella Fomenko





    Amelie Hilpisch
    Hebamme






    Katja Kilian
    Hebamme
    Katja Kilian

    Telefon: (06104) 6 00 53 26

    E-Mail: katja@hebammen-obertshausen.de


    Irena Martin
    Hebamme


    Telefon: (06027) 53 60
    Telefax: 0176 63 05 75 30
    E-Mail: irenamartin@web.de


    Janina Müller
    Hebamme
    Janina Müller



    E-Mail: janina@hebammen-obertshausen.de


    Ellen Noll
    Hebamme
    Ellen Noll

    Telefon: (069) 89 65 67



    Ilvanka Pejic
    Hebamme
    IIvanka Pejic





    Margarete Rahbari Aghdam
    Hebamme


    Telefon: (069) 42 44 53



    Dr. Eva-Lorine Krausch
    Assistenzärztin






    Unsere Kinderärzte

    Liebe Eltern!

    Ihr Kind ist auch nach der Geburt im Ketteler Krankenhaus gut aufgehoben. Dr. Matthias Gründler und Dr. Martin Eckrich, zwei erfahrene Offenbacher Kinderärzte, betreuen seit Jahren in unserem Haus die Neugeborenen:

    – Ihr Kind wird während des Aufenthalts zweimal untersucht, wobei Dr. Gründler und Dr. Eckrich Vorsorge und Früherkennung besonders im Blick haben.

    – Bei der U2 sind Sie als Eltern dabei. Die Kinderärzte nehmen sich Zeit für Ihre Fragen und eventuelle Sorgen sowie für wichtige Themen, wie zum Bespiel Ernährung, Vitamin-D-Prophylaxe, sicherer Schlaf, Unfallverhütung etc.

    – Dank der guten Teamarbeit mit den Kinderkrankenschwestern und Hebammen wissen die beiden Ärzte stets, wie es Ihrem Kind geht.

    – Bei der Entlassung ist Ihr Neugeborenes umfassend untersucht, eventuelle medizinische Kontrollen sind geplant. Sie können mit Ihrem Kind also unbeschwert nach Hause gehen.

    Dr. Matthias Gründler
    Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin

    Bürgeler Straße 37
    63075 Offenbach-Rumpenheim

    Dr. Martin Eckrich
    Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin

    Bürgeler Straße 37
    63075 Offenbach-Rumpenheim

    „Lagebericht“ aus unserem Kreißsaal in Form von Fragen und Antworten

    Liebe Schwangere, liebe werdende Eltern,
    wir hoffen, Sie haben die Covid-Pandemie bislang zuhause gesund überstanden!
    Das Wichtigste vorab: Unser Kreißsaal steht Ihnen weiterhin – wie gewohnt – zur Verfügung:
    Und – Wir freuen uns auf Sie!


    Werdende Väter dürfen bei uns weiterhin bei der Geburt im Kreißsaal dabei sein; bei Bedarf bieten wir auch Familienzimmer an, damit der neugebackene Vater bei seiner Frau und dem Baby sein kann. Aufgrund des aktuellen Besuchsverbotes haben weitere Familienmitglieder leider keinen Zutritt.
    Um das allgemeine Infektionsrisiko möglichst klein zu halten, werden alle Schwangeren bei der Aufnahme mit einem Antigen-Schnelltest untersucht, um eine asymptomatische Infektion auszuschließen.


    Da sich die allgemeinen Corona-Infektionszahlen in Offenbach derzeit leider deutlich erhöht haben, führen wir unseren Infoabend seit dem 01.12.2020 bis auf weiteres online durch. Wir möchten mit unserem Informationsabend dazu beitragen, mit Ihnen alle Fragen rund um die Geburt zu klären. Kreißsaalführungen dürfen leider nicht wie gewohnt stattfinden, deshalb lernen Sie unseren Kreißsaal und die Räume der Wochenstation online durch unsere Powerpoint-Präsentation mit zahlreichen Bildern kennen. Wir benutzen an „Technik“ das Programm „Microsoft Teams“, das bei uns im Hause auch für Online-Konferenzen benutzt wird. Anmeldung zum Infoabend erfolgt wie bisher über die Elternschule bei Frau Raven (elternschule@ketteler-krankenhaus.de), die dann dem Paar einen Link zusendet, der am Infoabend (wie immer erster Dienstagabend im Monat, 19 Uhr Beginn) kurz vor 19 Uhr aktiviert wird und das Einloggen (mit Laptop, Desktop oder Handy) erlaubt. Der erste Infoabend war technisch und gefühlsmäßig ein Erfolg, ein Gedankenaustausch am Ende unserer Präsentation wurde erfolgreich über die Chatfunktion durchgeführt. Mitarbeiterteam und teilnehmende werdende Eltern waren vom Kontakt (damit haben wir ja langsam etwas Übung bei den vielen Online Konferenzen..) angetan, so dass wir die Online-Infoabende bis auf weiteres die nächsten Monate fortsetzen werden, bis uns ein persönlicher Kontakt wieder erlaubt wird.


    Bei weiteren Fragen zur Geburt, zur Anmeldung oder zum Infoabend wenden Sie sich bitte telefonisch
    an unseren Kreißsaal unter Telefon 069 8505-369 oder per E-Mail an die Elternschule (elternschule@ketteler-krankenhaus.de). Vermutlich werden auch die nächsten Infoabende – immer am ersten Dienstagabend im Monat – in gleicher Weise online organisiert.

    Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen!

    Stand: 01.12.2020

    Anmeldung zur Geburt

    Ich bin schwanger und erwarte bald mein Kind. Ist der Kreißsaal noch offen?
    Ja, unser Kreißsaal ist wie gewohnt für alle Schwangeren da und Sie dürfen gerne bei uns entbinden. Wir bitten Sie, bei uns anzurufen, bevor Sie sich auf den Weg zu uns machen.

    Darf ich eine Begleitperson zur Geburt mitbringen?
    Ja, werdende Väter dürfen weiterhin ihre Frauen zur Geburt begleiten.
    Bitte bringen Sie eine FFP2 Maske mit.

    Darf ich nach der Geburt Besuch empfangen?
    Nein, im gesamten Klinikum herrscht ein Besuchsverbot. Familienzimmer stehen weiterhin zur Verfügung. Gegebenenfalls vermerken wir Ihren Wunsch nach einem Familienzimmer schon bei der telefonischen Anmeldung.

    Kann ich mir den Kreißsaal vor der Entbindung ansehen?
    Nein, Kreißsaalführungen fallen leider unter das Veranstaltungsverbot und können aktuell nicht durchgeführt werden. Gerne zeigen wir Ihnen aber im Rahmen unseres digitalen Infoabends unsere Räumlichkeiten in Form einer PowerPoint – Präsentation. Dieser findet jeweils am
    1. Dienstag des Monats um 19.00 Uhr statt. Den Link zur Einwahl erhalten Sie unter elternschule@ketteler-krankenhaus.de

    Soll ich persönlich zur Geburtsanmeldung in den Kreißsaal kommen?
    Um Sie selbst und uns gesundheitlich zu schützen, verzichten wir derzeit auf eine persönliche Vorabanmeldung im Kreißsaal.
    Die Anmeldungen zur Geburt finden derzeit in unserer online-Hebammensprechstunde statt. Vereinbaren Sie bitte hierzu einen Termin bei Hebamme Beate Raven unter Tel. 06183 900332 oder elternschule@ketteler-krankenhaus.de.
    Sollten Sie aber von Ihrem behandelnden Frauenarzt eine Überweisung zur Geburtsplanung (z.B. Kaiserschnitt) erhalten haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin unter 069 8505 367 (Kreissaal)

    Bei weiteren Fragen und Unsicherheiten sind wir stets telefonisch erreichbar unter 069-8505-369
    Ihr Kreissaalteam – wir freuen uns auf Sie!

    Stand: 30.12.2020

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