Anästhesie und Intensivmedizin

Anästhesie und Intensivmedizin

Die mit dem modernsten Instrumentarium ausgestattete Abteilung, welcher Dr. med. Schröder seit 1996 voransteht, umfasst im Anästhesiebereich 17 ärztliche und 14 pflegerische Mitarbeiter in Voll- und Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen. Dieses Team besteht größtenteils aus Fachärzten und Fachkrankenpflegepersonal und versorgt jährlich rund 6.000 Patienten mit einem hohen Prozentsatz an Risikopatienten (Kleinkinder, Patienten mit gravierenden Begleiterkrankungen, etc.).

Hierzu kommt die Betreuung von ca. 500 Kranken auf der interdisziplinären Intensivstation mit 9 Betten (+2 Covid) und einer Auslastung von 89 %, welche unter der Leitung von Herrn Dr. med. Schröder steht.

Die technische Ausstattung umfasst moderne Narkosegeräte, ein vernetzbares Monitoring, Intubationsbronchoskopie, Videolaryngoskopie, PiCCO-System zur invasiven Kreislaufüberwachung, Hämodialyse, Dilatationstracheotomie-Sets, Perfusoren und Infusionspumpen der aktuellsten Generation, etc.

Aber ungeachtet der instrumentell hervorragenden Versorgung steht in der Betrachtung – insbesondere auf der Intensivstation – nicht die „Apparatemedizin“ im Vordergrund, sondern der Patient mit all seinenBedürfnissen und Ängsten.

Die individuelle Betreuung eines jeden Kranken beginnt mit dem persönlichen Gespräch und der Anamneseerhebung. Unter Berücksichtigung der jeweils anstehenden Operation werden dem Patienten die verschiedenen Narkoseformen – regionale Anästhesietechniken wie Spinal-, Peridural- oder Plexusanästhesien, Lokalanästhesien, Inhalationsnarkosen, Neuroleptanästhesien, totale intravenöse Anästhesie, etc. mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen dargelegt und die für ihn günstigste Variante ausgesucht und später in einer interdisziplinären Besprechung festgelegt.

Zusätzlich zu dem Standardmonitoring findet die Ableitung der Hirnströme (EEG) während des Eingriffes statt und verhindert durch Definition der Narkosetiefe sicher sogenannte Wachheitserlebnisse (Awareness) in der Narkose.

Regelmäßige Personalschulungen und Fortbildungen sichern die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiter. Die schriftliche Festlegung von Arbeitsabläufen und die Hinterlegung von Standards erleichtern allen Mitarbeitern die Tätigkeit.

Die Erfassung und statistische Auswertung von postoperativen Schmerzlevels, Übelkeit und Erbrechen ist ein fester Bestandteil unseres Qualitätsmanagements und kommt unseren Patienten zu Gute.

Auch nach dem Eingriff werden Sie nicht vergessen, sondern ein Schmerzteam bestehend aus Anästhesisten und Pain Nurses betreuen Sie weiter.

Alle genannten Punkte sind nur einem Ziel unter geordnet: dass Sie, unser Patient, die bestmögliche Versorgung erfahren!

Für alle weiteren Fragen steht Ihnen das Sekretariat der Anästhesie von 8.00 – 12.00 Uhr zur Verfügung.

Perioperative Medizin
  • Der Grundsatz unserer Klinik ist, Sie als Patienten mit all ihren Bedürfnissen und Ängsten freundlich und kompetent zu beraten und zu behandeln, ohne Ihre individuellen Wünsche zu vernachlässigen. In enger Zusammenarbeit mit den operativen ärztlichen Kollegen erzielen wir ein optimales Behandlungsergebnis und versuchen den Aufenthalt im Ketteler Krankenhaus für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten und Ihnen die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen.

  • Die anästhesiologische Betreuung beginnt mit dem Ermitteln der Krankengeschichte mit den für die Narkose relevanten Informationen sowie der körperlichen Untersuchung. Bei dem Vorbereitungsgespräch, der so genannten Prämedikation, kann so die passende Narkoseform ausgewählt werden. Gerne beantworten wir alle Fragen, die im Zusammenhang mit der geplanten Narkose auftreten. Für die Narkoseaufklärung vor planbaren Operationen ist eine Anästhesieambulanz in der medizinischen Aufnahme eingerichtet. Wenn Sie hier „prä-stationär“, das heißt im Vorfeld Ihrer Operation vorstellig werden, bitten wir Sie, alle relevanten Vorbefunde (z. B. Dauermedikation, beim niedergelassenen Arzt erhobene Untersuchungsergebnisse, eventuell vorhandene Anästhesieausweise) sowie den ausgefüllten Fragebogen, den Sie in der medizinischen Aufnahme ausgehändigt bekommen, bereitzuhalten. Sie unterstützen dadurch unser Ziel, möglichst kurze Wartezeiten für unsere Patienten zu realisieren. Stationäre Patienten, die nicht in die Anästhesieambulanz kommen können, werden am Tag vor der Operation von der Narkoseärztin / dem Narkosearzt auf Ihrem Zimmer besucht. So kann in Ruhe der gesundheitliche Zustand des Patienten beurteilt werden und die Anästhesie-Aufklärung erfolgen.

  • In unserer Klinik werden Patienten aller Alters- und Risikoklassen vom Kleinkind bis zum hoch betagten und oftmals schwer vorerkrankten Patienten qualifiziert behandelt. Dies beinhaltet zunächst die Vorbereitung und Aufklärung vor Narkosen, die Festlegung der modernen Formen der Allgemein- und Regionalanästhesie, wie von Kombinationsverfahren in einer interdisziplinären OP-Besprechung.

  • Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin betreut jährlich ca. 6000 Patienten, die wir sicher und kompetent „peri-operativ“, das heißt rund um den operativen Eingriff, versorgen. Sämtliche Behandlungsabläufe werden schriftlich in so genannten „Standards“ festgehalten und anhand der Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisiert.

  • Der Operationstrakt ist mit modernstem Instrumentarium ausgestattet und es stehen neueste Medikamente zur Verfügung, so dass ein angenehmes und sicheres Erwachen aus der Narkose gewährleistet werden kann. Die technische Ausstattung umfasst in allen OP-Sälen moderne Narkosegeräte, Spritzen- und Infusionspumpen sowie Equipment wie Intubationsbronchoskope und Videolaryngoskope sowie EEG-Monitoring. Durch Überwachung der lebenswichtigen Körperfunktionen erreichen wir ein höchstes Maß an Sicherheit während und nach der Narkose. Während der gesamten Dauer der Narkose kümmert sich Ihre Narkoseärztin / Ihr Narkosearzt ausschließlich um Sie! Wir berücksichtigen stets Ihre Bedürfnisse und Ängste, kurz gesagt, wir passen gut auf Sie auf!

  • Nach Beendigung der Operation werden Sie mit Ausnahme einiger größerer Eingriffe in den Aufwachraum gebracht. Dort werden die Patienten so lange von erfahrenen Pflegekräften und Ärzten überwacht und betreut, bis sie „fit“ für die Entlassung auf die normale Pflegestation sind. Eventuelle Beschwerden wie Frieren, Übelkeit oder Schmerzen können seltene Nachwirkung einer Narkose sein und sind schnell und erfolgreich therapierbar.

  • Als fester Bestandteil unseres Qualitätsmanagements erfassen wir in einem Fragebogen an Sie, wie Sie die Narkose vertragen haben. Dessen statistische Auswertung kommt unseren Patienten ebenso zu Gute wie die Nachvisite und Therapieoptimierung nach größeren Operationen im Rahmen unseres Akut-Schmerz-Dienstes. Damit wollen wir Ihnen verdeutlichen:

Wir Anästhesisten sind rund um die Operation an Ihrem Wohlergehen interessiert!


Behandlungsspektrum

1. Patienten-adaptierte Narkosen

  • Inhalationsanästhesie
  • Neuroleptanästhesie
  • totale intravenöse Anästhesie (TIVA, TCI)
  • Regionalanästhesie (rückenmarksnahe und periphere Blockaden)
  • Analgosedierung

2. Intensivtherapie

3. Schmerztherapie

4. Konsiliartätigkeiten

5. Notfallmanagment

Patienten-adaptierte Narkosen

Totale intravenöse Anästhesie und Inhalationsanästhesie:

  • Während der Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“) wird der Patient in einen schlafähnlichen Zustand verbracht und der gesamte Organismus empfindungs- und schmerzfrei gemacht. Eine Kombination verschiedenster Medikamente wird hierfür verwendet, welche über die Blutbahn eingebracht (totale intravenöse Anästhesie, TIVA) oder als Gase eingeatmet werden (balancierte Anästhesie oder Inhalations-Anästhesie mit volatilen Anästhetika).

Regionalanästhesie (rückenmarksnahe und periphere Blockaden):

  • Durch eine Regionalanästhesie („Teilnarkose“ oder „örtliche Betäubung“) wird nur eine bestimmte Körperregion unempfindlich gemacht. Diese Blockade der schmerzleitenden Nervenfasern ist nur vorübergehend und lässt nach der Operation nach.

  • Ein Großteil dieser Regionalanästhesie machen die „Rückenmarksnahen Verfahren“ aus. In unserer Klinik wird häufig eine Spinalanästhesien (SPA) durchgeführt, bei der über eine einmalige Injektion im Bereich der Lendenwirbelsäule nach vorheriger Hautbetäubung die untere Körperhälfte blockiert wird.

  • Ein ähnliches Verfahren ist die Periduralanästhesie (PDA). Hierbei wird ein sehr feiner Schmerzkatheter im Bereich des Rückens eingelegt, über den kontinuierlich örtliches Betäubungsmittel verabreicht werden kann. Der Schmerzkatheter wird nach der Operation mehrmals täglich von unserem Akut-Schmerz-Dienst kontrolliert und die Schmerztherapie auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Die PDA ist für die suffiziente Schmerzbehandlung während und nach Eingriffen im Bauchraum oder im Brustkorb – oft in Verbindung mit einer Allgemeinanästhesie – geeignet sowie zur Erleichterung des Wehenschmerzes als geburtshilfliche PDA im Kreissaal.

  • Auch große Nervenbündel, die den Arm oder das Bein versorgen, können an verschiedenen Punktionsorten betäubt werden. Diese peripheren Nervenblockaden oder Plexusanästhesien schalten nur das Schmerzempfinden und die Beweglichkeit derjenigen Extremität aus, die operiert werden soll.

Analgosedierung:

  • Einige operative Eingriffe sind in örtlicher Betäubung des OP-Gebiets möglich (durch den Operateur angelegte Lokalanästhesie). Auch bei diesen Operationen liegen uns der Patientenkomfort sowie die Patientensicherheit am Herzen. Daher führt die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin hierbei eine Analgosedierung durch. Das bedeutet, dass dem Patienten unter Überwachung der Körperfunktionen beruhigende und schlaffördernde sowie ggf. schmerzlindernde Medikamente zugeführt werden.
Intensivtherapie
  • Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin leitet die interdisziplinäre Intensivstation (Station B5). Hier werden jährlich ca. 600 schwer kranke Patienten aller operativen und nicht-operativen Fachgebiete behandelt. Die Station umfasst derzeit 8 Betten mit der Möglichkeit zur intensiven Überwachung und wenn erforderlich zur Beatmung der uns anvertrauten Patienten. Mehrfach täglich wird die Behandlung der Patienten in fachübergreifenden Visiten der einbezogenen Kliniken abgestimmt. Erfahrene Anästhesisten, die die Zusatzweiterbildung „Spezielle Intensivmedizin“ erworben haben, koordinieren die optimale Therapie für die teilweise lebensbedrohlichen Störungen der Organfunktionen unserer Intensivpatienten. Von den pflegerischen Fachkräften hat ein Großteil zusätzlich zur Krankenpflegeausbildung eine qualifizierte Weiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin absolviert.

  • Die Besuchszeiten auf der Station B5 sind aufgrund erforderlicher Untersuchungen und Behandlungen auf die Nachmittagsstunden von 15:00 bis 18:00 Uhr begrenzt. Gerne erläutern wir Ihnen in Gesprächen mit den verantwortlichen ärztlichen Kollegen den Behandlungsverlauf Ihrer Angehörigen.

  • Die Therapie schwer kranker Patienten beinhaltet, dass die wichtigsten Parameter wie Blutdruck, Atmung, der Sauerstoffgehalt im Blut und der Herzrhythmus kontinuierlich überwacht werden (Monitoring). So können Verschlechterungen der Körperfunktionen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

  • Die ungewohnte Situation und Umgebung sowie die notwendigen Untersuchungen und pflegerischen Maßnahmen können für die Patienten unangenehm und belastend sein. Daher hat sowohl eine effektive Schmerztherapie als auch der Einsatz von beruhigenden und schlaffördernden Medikamenten (Analgosedierung) für uns eine absolute Priorität, um diese schwierige Krankheitsphase gut zu überstehen.

  • Im Rahmen von großen Operationen, schweren Infektionen und Entzündungen kann die Funktion lebenswichtiger Organe beeinträchtigt sein. Diese müssen gegebenenfalls bis zu ihrer Erholung vorübergehend ersetzt werden.

  • Zur Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Störungen stehen uns modernste Verfahren zur Verfügung (z. B. Ultraschall des Herzens durch die Brustwand oder als Schluck-Echokardiographie, kontinuierliches Monitoring über PiCCO-Katheter, moderne Herzschrittmacher-Systeme). Oft müssen auch hochwirksame Medikamente und Nährlösungen über spezielle Spritzenpumpen und zentrale Venenkatheter zugeführt werden.

  • Bei schweren Erkrankungen kann auch die Lungenfunktion in Mitleidenschaft gezogen sein. Hierbei muss der Patient eventuell mehrfach am Tag ein spezielles Atemtraining über eine dicht sitzende Maske (nicht-invasive CPAP-Therapie) durchführen. In einigen Fällen ist aber auch eine Atemunterstützung oder künstliche Beatmung über einen durch den Mund oder durch eine Luftröhrenpunktion in die Lunge eingelegten Schlauch erforderlich (invasive Respiratortherapie). Durch jederzeit verfügbare Untersuchungen der Lunge über eine bettseitige Blutgasanalyse (point of care-Monitoring), über eine Schlauchkamera (flexible Bronchoskopie) oder durch spezielle bildgebende Untersuchungen (Spiral-Computertomographie, bettseitige Sonographie) kann stets der Verlauf der Erkrankungen beurteilt werden.

  • Die Nieren- und Ausscheidungsfunktion von Intensivpatienten kann ebenfalls eingeschränkt sein. Durch zeitweisen Einsatz eines Dialysegeräts (intermittierendes Nierenersatzverfahren) am Krankenbett kann diese Organfunktionsstörung bis zu ihrer Erholung überbrückt werden.

  • Ungeachtet der hervorragenden instrumentellen und personellen Versorgung der Patienten auf der Intensivstation steht nicht die „Apparatemedizin“ im Vordergrund, sondern der Patient mit all seinen persönlichen Begleitumständen und Bedürfnissen. Im Rahmen einer interprofessionellen Ethikvisite wird auch nicht-wissenschaftlichen Fragestellungen und dem mutmaßlichen Patientenwillen ein hoher Stellenwert eingeräumt.

Schmerztherapie
  • In Zusammenarbeit mit den einzelnen Kliniken und Belegärzten des Ketteler Krankenhauses haben wir Schmerztherapiekonzepte erstellt, die an die jeweiligen Krankheitsbilder angepasst sind. Patienten, die sich operativen Eingriffen unterziehen müssen, erhalten vor, während und nach der Operation eine angemessene Schmerztherapie. Dabei kommen so genannte Periduralkatheter (thorakale oder lumbale PDA) für Eingriffe im Bauchraum oder im Brustkorb sowie für die Implantation von Kniegelenkprothesen zum Einsatz. Diese werden mehrmals täglich von uns Anästhesisten (Narkoseärztinnen oder –ärzten) im Rahmen des Akut-Schmerz-Dienstes kontrolliert und in der Dosierung der verwendeten Medikamente auf Ihr individuelles Schmerzempfinden abgestimmt. Auch das eigenständige Verabreichen von Schmerzmittel über die Vene nach Bedarf durch die Patienten selbst (Patienten-kontrollierte Analgesie oder PCA) ist in unserer Klinik über spezielle Spritzenpumpen eine mögliche Therapieoption.

  • Für stationäre Patienten aller operativen oder nicht-operativen Fachgebiete führen Anästhesisten mit spezieller Erfahrung im Bereich der Schmerztherapie zudem Schmerzkonsile durch. Dabei wird nach ausführlichem Gespräch und nach der körperlichen Untersuchung des Patienten ein für seine Beschwerden passendes multimodales Therapieschema festgelegt und im Verlauf in seiner Wirksamkeit überprüft.
Konsoliliartätigkeiten
  • Die ärztlichen Mitarbeiter der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin unterstützen im Rahmen von Anästhesie-Konsilen auch in anderen Bereichen die bestmögliche Versorgung unserer Patienten.

  • Für das Verabreichen bestimmter Medikamente oder Nährlösungen ist im Bedarfsfall die Anlage von so genannten zentralen Venenkathetern, die unter sterilen Bedingungen nach örtlicher Betäubung in die großen Hals- oder Schlüsselbeinvenen eingebracht werden, erforderlich. Über diese Katheter können in Einzelfällen nach sorgfältiger Desinfektion auch Blutentnahmen ohne erneute Venenpunktion vorgenommen werden.

  • Die Einschätzung der Narkosefähigkeit sowie von eventuell vor einer Operation erforderlichen Untersuchungen und Therapieoptimierungen obliegt ebenfalls uns Narkoseärzten und –ärztinnen.

  • Als Transfusionsbeauftragte koordinieren ärztliche Mitarbeiter der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin das sichere Verabreichen von Blutkonserven und Blutderivaten.

  • Der Hygienebeauftragte unserer Klinik berät und unterweist die Mitarbeiter des Ketteler Krankenhauses in Fragen zur sterilen Arbeitsweise und in vorbeugenden Maßnahmen zur Vermeidung von so genannten krankenhausassoziierten Infektionen und Keimübertragungen.

  • Das Qualitätsmanagement (QM) mit Erstellung und Aktualisierung der klinikinternen Leitlinien-basierenden Standards, sowie die Re-Zertifizierung des Ketteler Krankenhauses nach KTQ® und procumCert® obliegt der QM-Beauftragten der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Ebenso werden die Klinikinternen Statistiken und Patientenfragebögen regelmäßig ausgewertet, um die Behandlung unserer Patienten weiter zu optimieren.
Notfallmanagement
  • Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin ist „rund um die Uhr“ für die Behandlung von akuten lebensbedrohlichen Krankheitszuständen aller Patienten des Ketteler Krankenhauses zuständig. Im Rahmen des so genannten Reanimationsalarms werden sowohl Erwachsene als auch Neugeborene im Bedarfsfall in ihren Körperfunktionen stabilisiert und ggf. wiederbelebt.

  • Die dafür erforderlichen Abläufe werden allen ärztlichen und pflegerischen Kollegen in regelmäßigen Fortbildungen (Mega-Code-Training) vermittelt. Die notwendige medikamentöse und technische Ausstattung (Defibrillatoren und Notfallkoffer) wird seitens unserer Mitarbeiter auf modernstem Niveau, gemäß den aktuellen Therapieleitlinien, gewährleistet.

Das Team
  • Der Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin ist Herr Dr. med. Hans-Joachim Schröder. Er besitzt die Weiterbildungsermächtigung für die Facharztweiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin für 2,5 Jahre. Als Lehrkrankenhaus der Universität Frankfurt am Main werden am Ketteler Krankenhaus Medizinstudenten als Famulanten und im Praktischen Jahr, unter ärztlicher Supervision, auch in der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, ausgebildet.
  • Das Team der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin umfasst einen Chefarzt, drei Oberärzte/-ärztinnen sowie zehn Facharztkollegen/-kolleginnen und Weiterbildungsassistenten/-assistentinnen. Seitens der Pflegekräfte sind ebenfalls erfahrene Mitarbeiter mit Fachweiterbildung für Sie zuständig.
  • Der hohe Standard der Klinik wird durch spezielle Zusatzweiterbildungen (ZWB) sowie regelmäßige interne und externe Fortbildungen gewährleistet. Verschiedene Arbeitszeitmodelle und flexible Dienstplangestaltungen gewährleisten die niedrige Fluktuation unseres Mitarbeiterkontingents.

Dr. med. Hans-Joachim Schröder
Chefarzt






Beauftragter Notfallmanagement, Mitglied Ethik-Rat, Strahlenschutzermächtigung, Transfusionsbeauftragter, Weiterbildungsbildungsermächtigung für 2,5 Jahre Facharztweiterbildung, ZWB Ernährungsmedizin, ZWB Notfallmedizin, ZWB Sportmedizin

Matthias Regolien
Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter
Regolien





Chefarztvertreter, Hygienebeauftragter, Sachkunde spezielle Schmerztherapie, Strahlenschutzermächtigung, ZWB Notfallmedizin

Dr. med. Raffaele Torazzina
Oberarzt
Torazzina





ACLS-Instructor, Beauftragter Notfallmanagement, DEAA, Sachkunde spezielle Schmerztherapie, Sachkunde TEE, Strahlenschutzermächtigung, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin, ZWB Intensivmedizin, ZWB Leitender Notarzt, ZWB Notfallmedizin

Julia Hobson
Oberärztin
Hobson





Beauftragte Facharztweiterbildung, Beauftragte Qualitätsmanagement, Beauftragte Studenten-Unterricht, Sachkunde Notfallmedizin, Sachkunde spezielle Schmerztherapie, Sachkunde TEE, Strahlenschutzermächtigung, ZWB Intensivmedizin

Dr. med. Judith Antonia Maria Plagemann
Oberärztin






Fachärztin für Anästhesie, Fachkunde Strahlenschutz Röntgendiagnostik, Fachkunde TEE der Anästhesiologie u. Intensivmedizin, Grundkurs Strahlenschutz mit Integriertem Kenntniskurs, Stellv. Beauftragte Arbeitszeitplanung, Zertifizierte Ernährungsbeauftragte im Intensivbereich, ZWB Notfallmedizin

Thomas Tao Quoc Huynh
Funktionsoberarzt






ACLS Provider, Facharzt für Anästhesie, Fachkunde Strahlenschutz Notfalldiagnostik, PALS Provider, PHTLS - Provider, ZWB Notfallmedizin

Barbara Orit Betz
Fachärztin






Strahlenschutzermächtigung, ZWB Leitende Notärztin, ZWB Notfallmedizin

Maria Emunds
Fachärztin






Beauftragte Arbeitszeitplanung, Beauftragte Geräteeinweisung nach MPG, Beauftragte Point-of-care-Monitoring, Fachärztin für Anästhesie, Strahlenschutzermächtigung, ZWB Notfallmedizin

Valentina Komarova
Fachärztin
Komarova





Fachärztin für Anästhesie, ZWB Notfallmedizin

Beatrice Gudo
Assistenzärztin






Mara Narbekovas
Assistenzärztin






Dr. med. Jennifer Elisa Schalott Sofi Oldenburg
Assistenzärztin






Assistenzärztin in Weiterbildung

Katharina Paulsen
Assistenzärztin






Hülya Uygur-Yetiser
Assistenzärztin






Beata Wozniak-Zwyrtek
Assistenzärztin






Assistenzärztin (Facharztreife)

Xhevit Gurra
Assistenzarzt






Patrick Ziesemer
Assistenzarzt






Kontakt

    Telefonnummer:
    069 8505 – 383
    Faxnummer:
    069 8505 – 388
    E-Mail:
    greco.s@ketteler-krankenhaus.de

    Stefania Greco
    Sekretariat

    Telefon: 069 8505 – 383
    Telefax: 069 8505 – 388
    E-Mail: greco.s@ketteler-krankenhaus.de



    PONV- und Schmerzstatistik

    Übelkeit und Erbrechen (PONV(

    Viele Patienten kennen und fürchten es: nach einem operativen Eingriff kommt es zu Übelkeit und Erbrechen (post operativ nausea und vomiting = PONV).

    Durch stetige Nachfrage konnte der Rücklauf der PONV Fragebögen wieder auf 1754 erhöht werden. Sehr erfreulich ist die Reduktion des Wertes in der Gynäkologie durch die Umstellung des Opiates im postoperativen Bereich der Sectio Patientinnen: Auch hier haben wir mit 8,6 % nun wieder – wie auch in den anderen Disziplinen – einen überdurchschnittlich gute Statistik.

           Die Gesamt-PONV – Rate lag 2020 bei 6,5%!

    Erfreulich ist auch der Rücklauf der Fragebögen und damit unser Qualitätsmanagement.

    Unsere Zahlen demonstrieren eindrucksvoll, dass durch den Einsatz neuer Medikamente das Wohlbefinden der Patienten deutlich verbessert werden kann!

    Schmerzscore nach operativen Eingriffen

    Jeder frisch operierte Patient wünscht sich nicht nur einen gelungenen Eingriff, sondern er möchte auch nach der Operation Schmerzarm aufwachen und die nächsten Tage einen niedrigen Schmerzlevel haben. Im Ketteler Krankenhaus erfassen wir diese erste Nachoperative Phase seit Jahren und können hierdur5ch sofort auf die Bedürfnisse unserer Patienten reagieren:

    Anhand einer Analogscala von 0-10 (0 = schmerzfrei, 10 = vernichtender Schmerz) ermitteln wir für alle Patienten den empfundenen Schmerz

    Zu verschiedenen Zeitpunkten

    T1 = im Aufwachraum
    T2 = auf Station nach Verlegung
    T3 = auf Station am Abend nach der OP
    T4 = auf Station am Morgen des ersten postoperativen Tages

    Ausgewertet werden in diesem Jahr die Daten von 2.578 Patienten der Disziplinen Chirurgie, Gynäkologie und HNO, wobei zu erwähnen gilt, dass Kinder unter 6 Jahren von der Befragung ausgeklammert waren. Die Datenerfassung wurde unter der Anwendung der numerischen Analogskala (0 = schmerzfrei bis 10 = Todesschmerz) erhoben.

    Wie aus obiger Statistik zu entnehmen ist, unterscheiden sich die Zahlen zum Vorjahr nicht signifikant: unsere Patienten gelangen weitgehend schmerzfrei aus dem Aufwachraum und weisen auch ausgezeichnete Schmerzscore auf den peripheren Stationen auf. Dies betrifft alle Disziplinen unseres Hauses und ist auf den konsequenten Einsatz von Opiaten und peripher wirksamer Analgetika, das Hinterlegen der Schmerztherapie in Standards und die Nachsorge zurückzuführen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Patienten im Ketteler-Krankenhaus eine sehr gute postoperative Schmerztherapie erhalten.

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