Medizinische Fachabteilungen


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Brustkrebszentrum
Das Brustkrebszentrum

Das Brustkrebszentrum des Ketteler Krankenhauses vereinigt Diagnostik und Therapie aller Brusterkrankungen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern und arbeitet vertrauensvoll mit den niedergelassenen Gynäkologen zusammen.

Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bestätigen dem Brustzentrum durch eine jährlich zu wiederholende Zertifizierung (OnkoZert), dass es deren streng gefassten Richtlinien erfüllt.

Im Brustkrebszentrum werden alle Erkrankungen der weiblichen (und selten auch männlicher ) Brust diagnostiziert und behandelt. Ein besonderer Stellenwert kommt hierbei dem Brustkrebs zu, woran etwa jede neunte Frau in Deutschland im, Lauf ihres Lebens erkrankt.

Der Kampf gegen den Brustkrebs verlangt heute ein aufeinander abgestimmtes Vorgehen aller beteiligten Partner, um für die einzelne Patientin eine individuell für sie beste Behandlung festzulegen. Die Therapie des Brustkrebses stützt sich heute auf zwei Hauptpfeiler: Durch die lokale Behandlung mit Operation und der Nachbehandlung durch Strahlentherapie wird der Krebs aus der Brust entfernt. Hierbei kann heute meist die Brust erhalten bleiben. In einem zweiten Schritt, der systemischen Behandlung des Körpers, werden mit Hilfe von Hormongaben, durch Chemo- und Antikörper-Therapie bereits im Körper verteilte Krebszellen vernichtet, und so das optimale Heilungsergebnis für die Patientin erreicht.

Seelische Unterstützung durch Psychologen im Verlauf der Erkrankung als auch der Anschluss an Selbsthilfegruppen ist sehr wichtig für den Heilungsprozess und wurde deshalb in die Versorgung der Patientinnen integriert.

Behandlungsspektrum

Das gynäkologische Kernteam des Brust-Zentrums verfügt über weitgefächertes interdisziplinäres Leistungsspektrum, insbesondere bei:

  • ambulanter und stationärer Chemotherapie
  • Stanzungen (Hochgeschwindigkeit)
  • Beratung, Zweitmeinung zu senologischen Fragestellungen
  • Betreuung von Problemfällen
  • Mammasonographie / 3D-Sonographie
  • Planung und Aufklärung von plastischen Operationen und Korrekturen der Brust (Reduktion, Liftings, Augmentationen, Korrektur von Fehlbildungen)
  • Stereotaktische Mamma Biopsie
  • histologische Untersuchungen im Schnellschnitt
  • Operative Behandlung der Brustkrebserkrankung (einschl. prä- und postoperativer Versorgung)
  • Plastisch-ästhetische Brustchirurgie
  • Brustaufbau mit neuer Implantatchirurgie
  • Einsatz onkoplastischer Operationsverfahren incl. Lappenplastiken zur Primär- oder Sekundärrekonstruktion
  • Ersatz des Drüsengewebes durch körpereigenes Gewebe
  • Axilladissektionen und Sentinel Lymphnode
  • Chemotherapie
  • neoadjuvante Chemotherapie
  • adjuvante Chemotherapie
  • palliative Chemotherapie
  • Tumornachsorge (unter Studienbedingungen)
  • Plastisch-ästhetische Chirurgie der Brust
  • Brustverkleinerung
  • Brustvergrößerung
  • Korrektur von Fehlbildungen
  • Bruststraffung (Lifting)
  • Brustrekonstruktionen (Verschiebelappenplastiken Parenchym-plastiken, Brustwarzenrekonstruktionen)
Informationsmaterial

Film

Mit unserem Film möchten wir Ihnen den Alltag an unserer Brustklinik vorstellen und unseren Patientinnen den Weg in das Krankenhaus und damit in die Behandlung erleichtern. Aus den einzelnen Interviews ist ein einfühlsames Portrait des Ketteler Krankenhauses entstanden, das zeigen soll, wie ein menschlicher und einfühlsamer Umgang mit den erkrankten Frauen deren Nöte und Ängste verringert: Liebe lindert Leiden!

Kontaktformular Brustzentrum

    Natascha Meyer
    Sekretariat

    Telefon: 069 8505 – 377
    Telefax: 069 8505 – 375
    E-Mail: frauenklinik@ketteler-krankenhaus.de


    Kooperationspartner

    Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Onkologie Langen
    Drs. med. A. Köhler und R. Fuchs
    www.onkologie-langen.de

    Onkologische Gemeinschaftspraxis Bethanien
    Frankfurt am Main
    Prof. H. Tesch und Partner
    www.onkologie-bethanien.de

    OptiPath MVZ für Pathologie Frankfurt/Main GbR
    Frankfurt am Main
    OptiPath.de

    Radiologisches Zentrum Offenbach/Dietzenbach
    Überörtliche radiologische Berufsausübungsgemeinsschaft
    www.rz-dietzenbach.de

    Gemeinschaftspraxis für Plastische Chirurgie
    Frankfurt am Main
    Drs. G. Holle und O. Wingenbach
    www.plastische-chirurgie-ffm.de

    Sana Klinikum Offenbach
    Zentralinstitut für Diagnostische und Interventionelle
    Radiologie und Nuklearmedizin
    Prof. N. Rillinger
    www.klinikum-offenbach.de/

    Sana Klinikum Offenbach
    Strahlenklinik
    Prof. Dr. P. Niehoff
    www.klinikum-offenbach.de/

    Institut für Humangenetik Wiesbaden
    Zentrum für Tumorgenetik
    Dr. med. Dipl. Biol. Eva Schwaab
    www.humangenetik-wi.de/

    Leitbild

    Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung. Allein in Deutschland werden jährlich über 55.000 bösartige Tumore diagnostiziert, die Hälfte der Frauen entwickelt innerhalb von fünf Jahren gefährliche Tochtergeschwülste (Metastasen).

    Wir sind der Überzeugung, dass es gelingen kann, die Erfolgschancen einer Therapie von Brustkrebs und seiner Begleit- und Folgeerkrankungen zu optimieren. Dabei streben wir an, die Prognose der Erkrankung deutlich zu verbessern und eine längere Gesamtüberlebenszeit, bei subjektiv erhaltener Lebensqualität, für unsere Patientinnen zu erreichen.

    Wir werden uns gemeinsam bemühen, die hohen Anforderungen an die Qualität unser Leistungen in Einklang mit den Erwartungen unserer Patientinnen, den gesetzlichen Forderungen und dem allgemein anerkannten Wissenstand stetig zu verbessern, sei es stationär, ambulant oder im Rahmen kooperativer Tätigkeiten.

    Daneben sind wir bemüht, die Effektivität und Effizienz unser Aktivitäten ständig zu steigern, insbesondere durch eine von Offenheit, kollegialer Achtung und Freundlichkeit geprägten Teamarbeit. Die Evaluation, Anpassung und Weiterentwicklung unserer Leistungen erfolgt stets unter Berücksichtigung der Erwartungen unserer Patientinnen und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. unter dem Primat der wirtschaftlichen Sicherung des Unternehmens.

    Dem Informationsbedarf innerhalb und außerhalb unserer Einrichtung werden wir in geeigneter Form Rechnung tragen. Dies betrifft sowohl allgemeine als auch fachliche Informationen.
    Das Brustzentrum versteht sich als ein patientinnenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und verfolgt vorrangig die folgenden Ziele:

    Senkung der Sterblichkeit und Verbesserung der Überlebensrate von Patientinnen mit Brustkrebs.
    Qualitätsgestützte, leitliniengetragene Versorgung von Frauen durch ein interdisziplinär arbeitendes Expertenteam auf dem Gebiet der Prävention, Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms.
    Abstimmung der gesamten Behandlungskette räumlich und zeitlich auf die Bedürfnisse der Patientin.
    Förderung von sowohl klinisch orientierter Forschung als auch der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Brusterkrankungen und Brustgesundheit in Form von Beteiligung an klinischen Studien bzw. Durchführung von präklinischen Forschungsprojekten.

    Kontinuierliche Weiterbildung und Karriereförderung der ärztlichen und nicht ärztlichen Mitarbeiter.
    Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung für Frauen mit Fragen zur Brustkrebsgesundheit bzw. zu Brusterkrankungen.

    Wirtschaftliche Unternehmensführung und Akzeptanz der Leistung des Brustzentrums durch die entsprechenden Kostenträger.

    Alle am Brustzentrum beteiligten Disziplinen bemühen sich kontinuierlich um die Optimierung der Zusammenarbeit. Durch die Zertifizierung und die anschließenden jährlichen Auditbesuche kommt eine für alle Disziplinen gültige externe Qualitätssicherung hinzu. Die von uns angelegten Qualitätsmaßstäbe sollen für die Öffentlichkeit transparent sein.

    Kernpunkt aller Bemühungen ist die Patientin, die alle notwendigen Behandlungsprozesse optimal aufgeklärt, betreut und zeiteffektiv durchlaufen soll. Das Brustzentrum ist auch grundsätzlich offen für alle Kooperationen mit Partnern, die an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Frauen- und Patientinnenversorgung mit gut- und bösartigen Erkrankungen der Brust mitarbeiten wollen.

    Qualitätskriterien, an denen die Arbeit des Brustzentrums gemessen werden soll, sind:

    Regelmäßige Überprüfung aller Arbeitsprozesse durch interne und externe Audits. Anwendung eines Dokumentationssystems, das Auskunft gibt über die Rate offener benigner Mammabiopsien, die Sensitivität und Spezifität der Mikrobiopsien sowie die Rate an brusterhaltend durchgeführten Therapien, der Rezidivhäufigkeit und Mortalität des Kollektivs an Patientinnen mit Mammakarzinom Regelmäßige Teilnahmen an nationalen bzw. internationalen Therapiestudien.

    Kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter des Brustzentrums (Seminare, Fortbildungen, Kongresse, Hospitationen)

    Netzwerk Brustzentrum

    Die Kooperation soll die Diagnostik und Therapie von Brustkrankheiten auf ein Niveau heben, das über dem heute üblichen Standard liegt.
    Dies geschieht insbesondere durch die gemeinsame Nutzung individuellen Fachwissens. Durch die Bündelung von Fachkompetenz und durch Konzentration von optimaler apparativer Ausstattung und Organisationsstrukturen wurden die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen, um effektiv behandeln zu können.

    Die Kernkompetenzen des Brustkompetenz-Zentrums umfassen operative Leistungen, Bildgebende diagnostische Verfahren, histologische Untersuchungen, Radio- und Chemotherapie. Soweit diese Leistungen nicht vor Ort erbracht werden können, werden diese durch extern kooperierende Fachdisziplinen sichergestellt und durchgeführt. Alle Leistungserbringer verfügen nachweislich über spezielle Kenntnisse und Erfahrungen in der Brustkrebsdiagnostik und -therapie und sind per vertraglicher Vereinbarung an das Zentrum gebunden. Damit werden qualifizierte, bereichsübergreifende Versorgungsabläufe einschließlich der Nachsorge ermöglicht.

    Bestandteil des Netzwerkes sind ferner Einrichtungen der Palliativversorgung (z.B. Hospiz) sowie Sanitätshäuser, Physiotherapeuten etc.. Die Zusammenarbeit im Netzwerk ist vertraglich geregelt .Damit ist sichergestellt, dass die vielfältigen Anforderungen, die sich im Verlauf der Mammakarzinom-Erkrankungen als auch bei allen übrigen Brusterkrankungen ergeben können, durch geeignete personelle und strukturelle Voraussetzungen erfüllt werden können.

    Fachrichtung LeistungFachgebiet Einrichtung PraxisLeitung
    Kooperationspartner
    Leitung BrustzentrumKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Dr. Lars Schröder
    Koordination BrustzentrumKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Wilfried Kowalzik
    Qualitätsbeauftragter BrustzentrumKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Wilfried Kowalzik
    QMB KrankenhausKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Sandy Genge
    Radiologie Stereotakt.
    Vakuumbiopsie Mammadiagnostik Markierung
    Ketteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Dr. Regina Bahmann
    Dr. med. Uwe Schuhmacher
    Mammographie SreeningScreeningzentrum
    61169 Friedberg
    Dr. Klaus-Peter Riester
    Radiologie MRT MammographieRadiologische Praxis,
    Frankfurter Str. 3-5
    63065, Offenbach
    Dr. Hubert Braun
    StrahlentherapieStrahlenklinik der Sana Klinikums.
    Starkenburgring 66
    63069 Offenbach
    Prof. Dr. Peter Niehoff
    NuklearmedizinStrahlenklinik der Sana Klinikums.
    Starkenburgring 66
    63069 Offenbach
    Dr. Tilmann Kirchner
    PathologieOptiPath MVZ für Pathologie Frankfurt/Main GbR
    Ginnheimer – Landstr. 94
    60487 Frankfurt

    Internistische OnkologieOnkologische Gemeinschaftspraxis am Bethanien Krankenhaus
    Prüfling 17-19
    60389 Frankfurt
    Prof. Dr. med. Hans Tesch
    Internistische OnkologieOnkologische Gemeinschaftspraxis Röntgenstr. 6
    63225 Langen
    Dr. Andreas Köhler
    Plastische ChirurgieGemeinschaftspraxis Plastische Chirurgie
    Oederweg 2-4
    60318 Frankfurt
    Dr. med. Oliver Wingenbach
    Dr. med. Gisbert Holle
    SanitätshausSanitätshaus Bußfeld Schiller
    63065 Offenbach
    H. Bußfeld
    Onkologische FachpflegekraftKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    StationsleitungKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Silvia Döring
    PsychoonkologieKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Dr. Giovanna Römer
    Sigrid Bertenbreiter
    Marion Steinhage
    Genetische BeratungInstitut für Humangenetik Wiesbaden
    Biebricher Allee 117
    65187 Wiesbaden
    Dr. Eva Schwab
    SelbsthilfegruppenFrauenselbsthilfe nach Krebs
    63071 Offenbach
    Maria Bienmüller-Marschall
    SeelsorgeKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    SchmerztherapieKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Matthias Regolien
    Therapeutisches TeamKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Rebekka Wedel
    SozialdienstKetteler Krankenhaus Offenbach
    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach
    Klaudia Stock
    Team Brustzentrum

    Dr. med. Lars Schröder
    Chefarzt






    Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie, Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin, Zertifizierte Kolposkopiesprechstunde der DKG / AGCPC, Zusatzbezeichnung Hämostaseologie, Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie

    Dr. med. Uwe Tschepe
    Leitender Oberarzt






    Wilfried Kowalzik
    Oberarzt






    Laura Wolf
    Oberärztin






    Facharzt für Gynäkologie

    Ragya Ali Alaati
    Fachärztin






    Fachärztin für Gynäkologie

    Marion Steinhage
    Assistenzärztin






    Fachärztin für Gynäkologie

    Milja Simic-Radovic
    Assistenzärztin






    Darmkrebszentrum
    Das Darmkrebszentrum

    Dickdarmkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung der westlichen Welt. Dickdarmkrebs ist oft heilbar. Auch in fortgeschrittenen Fällen kann vielen Patienten geholfen werden. Und wichtiger noch: Dickdarmkrebs ist vermeidbar.

    Im Offenbacher DarmCentrum (ODC) haben sich Ärzte der Kliniken des Ketteler Krankenhauses, der Strahlenklinik des Sana Klinikums Offenbach und niedergelassene Fachärzte zusammengeschlossen. Sie bilden ein Versorgungsnetz. Ziel ist es, allen Patienten medizinische Betreuung auf höchstem Niveau zukommen zu lassen. Im Offenbacher DarmCentrum werden Patienten mit allen bösartigen Krankheiten des Darmtraktes und der Leber behandelt.

    Allen Gesunden wollen die Ärzte des ODC ein verlässlicher Ansprechpartner sein bei der Früherkennung und Vorsorge.

    Alle Beteiligten des großen Netzwerkes haben sich verpflichtet, international gültige Standards der Diagnostik und Therapie einzuhalten. Und vor allem gilt: jeder Patient wird individuell betreut, hat seinen führenden Arzt. Persönlichen Wünschen und Vorlieben wird, wenn immer es geht, Rechnung getragen.

    Das Offenbacher DarmCentrum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft als herausragendes Tumorzentrum zertifiziert. Einmal im Jahr werden die Behandlungsergebnisse von Auditoren strengstens überprüft. Ein bundesweiter Vergleich weist aus: das ODC zählt zu den großen Centren mit überdurchschnittlichen Behandlungsergebnissen.

    Patienten bedürfen nicht nur exzellenter medizinischer Betreuung, sie benötigen oftmals Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung. Ein erfahrenes Team von Psychologen steht bereit. Darüber hinaus werden vielfältige Hilfsangebote bereitgehalten, wie etwa die Sportgruppe für Menschen mit Tumorerkrankungen, eine Maltherapie, Physiotherapie und anderes mehr.

    Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Krebstherapie ist es, dass alle Beteiligten reibungslos kooperieren. Die wöchentliche Tumorkonferenz führt alle Beteiligten aus dem großen Netzwerk zusammen. Informationen gehen nicht verloren, vielmehr können die Betroffenen sicher sein: das Netz trägt.

    Kooperationspartner

    01) Ketteler Krankenhaus Medizinische Klinik I, Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Stoffwechselerkrankungen und Palliativmedizin, Offenbach

    069 / 8505271
    sekretariat.sahm@ketteler-krankenhaus.de

    02) Ketteler Krankenhaus Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie

    Frau Gabor Jäger, Frau Sudar
    069 / 8505774
    chirurgie@ketteler-krankenhaus.de

    03) Internistische Gemeinschaftspraxis Dr. M.Belletz, Dr. K. Rebentisch, Dr. D. Wilhelm, Dr. B. Winter, Offenbach

    069 / 8008580

    04) Internistische Gemeinschaftspraxis, Rödermark

    Dr. Dienstbach, Dr. Loehr, Dr. Orlemann, Dr. Loytved
    06074 / 98028

    05) Internistische Praxis Dr. Karich, Dietzenbach

    Dr.med. H.J. Karich
    06074 / 237878

    06) Stephan Kowallik, Offenbach

    Dr. Stephan Kowallik
    069 / 928879760

    08) Ambulantes Krebszentrum (AKS) – Frankfurt a. M.

    Prof. Dr. Lothar Bergmann
    069 / 9686422 – 10

    09) Dr. Martin Eichel, Offenbach

    Dr. Martin Eichel
    069 / 80085833

    10) Drs. A. Köhler/ R. Fuchs, Langen

    06103 / 3018270

    11) Optipath, MVZ für Pathologie Frankfurt/M. GbR und Kollegen

    069 / 9514470

    12) Institut für Pathologie und Zytologie, PD. Dr. med. J.U. Alles und Kollegen, Wetzlar

    06441 / 76510

    13) Abteilung für Radiologie. Ketteler Krankenhaus, Offenbach

    Frau Pillich
    069 / 8505154

    14) Klinik für Strahlentherapie, Prof. Dr. P. Niehoff Klinik für Strahlentherapie im Sana Klinikum, Offenbach

    069 / 84053335

    15) Klinik für Strahlentherapie, Klinikum der J.W. Goethe-Universität, Prof. Dr. Claus Rödel

    069 / 63015130

    17) Ketteler Krankenhaus Psychoonkologie Leitung Frau Dr. med. Römer , Offenbach

    069 / 8505271

    19) Frauenselbsthilfe nach Krebs, Offenbach

    069 / 814223

    20) Deutsche ILCO, Offenbach

    Gernot Goldammer
    06104 / 65405

    21) Sportgruppe für Tumorpatienten am Ketteler Krankenhaus, Frau Renate Ferrlein, Offenbach

    069 / 8505271

    22) Herz- und Rehasportgemeinschaft, Mühlheim

    06108 / 67315

    23) Ketteler Krankenhaus MK1/B1, Offenbach

    069 / 8505150

    24) Palliativnetz Stadt und Kreis Offenbach e.v., Dr. Dey, Offenbach

    069 / 891815

    25) Ambulantes Palliativteam Offenbach am Sana Klinikum, Offenbach

    069 / 84054673

    26) Hospiz Fanny de La Roche, Offenbach

    069 / 85098690

    27) Hospiz Advena, Wiesbaden

    0611 / 976200

    28) Dr. med. Dipl. Biol. Dieter Schäfer Senkenbergzentrum für Humangenetik, Frankfurt

    069 / 40896790
    info@senckenberg-humangenetik.de

    Koordinierende Klinik – Das Team des Ketteler Krankenhauses

    Leiter des Offenbacher DarmCentrums: Prof. Dr. med. Stephan Sahm
    Vertreter: Prof. Dr. Vittorio Paolucci
    Koordinator: Herr Dr. Alabo

    Das Team des Ketteler Krankenhauses

    Medizinische Klinik I (Gastroenterologie/ Onkologie/ Palliativmedizin
    Sekretariat Prof. Dr. Stephan Sahm
    069-8505-271/ Fax 069-8505-273 (Sekretärin Frau Aulbach/ Frau Gomolla/ Frau Greco)
    Prof. Dr. Sahm
    Facharzt Innere Medizin/ Gastroenterologie/ Palliativmedizin/ Onkologisches ESMO-Examen
    Dr. J. Ries
    Facharzt Innere Medizin/ Gastroenterologie
    Dr. H. Wörner
    Facharzt Innere Medizin
    Dr. M. Eichel
    Facharzt Innere Medizin/ Hämatologie/ Onkologie/ Infektiologie
    Dr. M. Münster
    Fachärztin Innere Medizin/ DEGUM II Zertifikat
    Dr. K. Zabel
    Facharzt für Innere Medizin/ Gastroenterologie/ Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

    Klinik für Viszeralchirurgie
    Prof. Paolucci
    Facharzt Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Chirurgische Intensivmedizin.
    Dr. Urbach
    Facharzt Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie
    Dr. Bank
    Facharzt Allgemeinchirurgie,

    Psychoonkologischer Dienst, onkolog. Koordination:
    Dr. Römer
    Fachärztin Allgemeinmedizin, Psychoonkologie, Psychotherapie, Palliativmedizin
    Fr. Bertenbreiter
    WB Psychotherapie und Psychoonkologie (WPO) i.A.
    Fr. Steinhage
    Fachärztin für Gynäkologie, WPO-Ausbildung

    Abteilung für Radiologie:
    Dr. R. Bahmann
    Fachärztin Radiologie
    Dr. med. Schumacher
    Facharzt Radiologie

    Palliative Koordination :
    Frau Schulmerich

    Leitbild

    Das Ketteler Krankenhaus hat sich ein Leibild gegeben, dass alle Aspekte der Sorge für den kranken Menschen umfasst: Liebe lindert leiden.
    Diesen Anspruch gilt es, in konkrete Handlungen im Blick auf Patienten mit Tumorleiden des Magen Darm-Traktes umzusetzen.

    1) Qualitätsziele des Offenbacher DarmCentrums:
    Es ist das Ziel des Offenbacher DarmCentrums allen Patienten eine lückenlose und qualitativ hochwertige sektorübergreifende Versorgung zukommen zu lassen. Dabei kommt der Sicherung der Nachhaltigkeit von Qualität, Wirtschaftlichkeit sowie Zweckmäßigkeit der Medizinischen Versorgung größte Bedeutung zu. Grundlage der Zielsetzung ist die S3-Leitlinie zur Versorgung von Patienten mit kolorektalen Karzinomen (Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft u.a. m. in der jeweils aktuellen Fassung)

    Ziel der Kooperation im Darmzentrum ist die partnerschaftliche Leistungsplanung sowie die sinnvolle Abstimmung der Maßnahmen zwischen Koordinationshaus und Kooperationspartnern.

    Medizinische Ziele im engeren Sinne sind die enge Kooperation bei der Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Patienten mit bösartigen Krankheiten des Kolorektums und deren Metastasierung. Das gilt analog für alle Tumorleiden des Magen-Darm-Trakts und der Leber.

    Die Unternehmensziele werden vornehmlich angestrebt durch die Erfüllung der Qualitätskriterien, wie sie von der Deutschen Krebsgesellschaft, den internationalen Fachgesellschaften und dem zuständigen Prüfungsunternehmen OnkoZert vorgegeben werden. Die entsprechenden Audits werden absolviert und jeweilige Verbesserungen eingeführt. Das Zertifikat soll allen Patienten und Ratsuchenden garantieren, nach den höchsten Qualitätsstandard behandelt und beraten zu werden.

    Die Überprüfung der Einhaltung der Ziele erfolgt intern in Abständen von 12 Monaten im Rahmen des Qualitätszirkels. Dort werden notwendige Änderungen der Struktur besprochen und beschlossen.

    2) Kooperationsvereinbarungen und Sicherstellung der interdisziplinären Zusammenabreit
    Die Partner im Darmzentrum haben eine Kooperationsvereinbarunge geschlossen. Darin sichern sie sich die Einhaltung der Qualitätsmerkmale zu, die im Anforderungsbogen und in diesem Anhang niedergelegt sind.

    Die Interdisziplinarität ist durch die regelmäßige Zusammenkunft im Tumorboard gewährleistet (1x/Woche, mittwochs 16.00 Uhr).

    3) Inhaltliche Grundlage der Zusammenarbeit:
    Alle Maßnahmen, die von den Hauptbehandlungspartnern veranlasst werden, basieren auf der S3-Leitlinie zur Behandlung des kolorektalen Karzinoms in der jeweils gültigen Fassung.

    Film

    Studien

    Die Behandlung des Dickdarmkrebses ist heute in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich. Viele Betroffene können geheilt werden. Auch Patienten, deren Krankheit fortgeschritten ist, kann über lange Jahre geholfenwerden, das Leiden wird in eine chronische Krankheit überführt.
    Diese Erfolge sind Frucht einer langjährigen Bemühung vieler Wissenschaftler und Ärzte, wobei die Deutsche Universitätsmedizin in Verbindung mit den zertifizierten Darmzentren dabei eine hervorragende Rolle spielt.
    Die Teilnahme an Studien, die die Erforschung der Ursachen des Dickdarmkrebses zum Gegenstand haben und die Verbesserung der Therapie ist Merkmal eines qualifizierten Darmzentrums. Untersuchungen haben gezeigt, wenn Menschen im Rahmen von Studien behandelt werden, werden sie intensiver betreut und die Behandlungsergebnisse sind meist überdurchschnittlich erfolgreich.

    Das Offenbacher DarmCentrum nimmt derzeit an folgenden Studien teil

    Studien zur Ursachenforschung:

    • IDA:
      Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg wird aus Blut- u. Stuhlproben der Betroffenen versucht, genetische Veränderungen zu identifizieren, die Ursache einer Krebserkrankung sein können. Es werden nur die Vorgeschichte (Anamnese) und Angaben zur Krankengeschichte notiert. Darüber hinaus wird eine Stuhl- u. Blutprobe untersucht. Da diese Proben auch für ggf. zukünftige Untersuchungen eingefroren werden, ist eine Datenschutzerklärung notwendig.

    Studien zur Therapie des Dickdarmkrebses:

    • I Erbitag (Rekrutierungsende 30.06.2018):
      Bundesweite Multizenterstudie zur Überprüfung der Verträglichkeit des Medikamentes Cetuximab. Bei dieser Studie werden insbesondere Nebenwirkungen dieses Medikamentes erfasst, das schon seit einer Reihe von Jahren zugelassen ist. Ziel ist es, die Dauer der Behandlung, die Dosis und die Verträglichkeit zu verbessern.
    • II QoLiTrap (Rekrutierungsende 09/2019):
      Ziel dieser Studie ist es, die Verträglichkeit des Medikamentes Aflibercept zu dokumentieren und zu erfassen. Das Medikament ist zugelassen. Ziel ist es die angemessene Dauer, Dosis und Verträglichkeit der Behandlung zu erfassen und die Behandlungsergebnisse zu optimieren.
    • III PanaMa:
      Eine Behandlungsstudie. Im Vergleich wird der Effekt des Medikamentes Panitumumab in Verbindung mit einer Standardchemotherapie geprüft. Nach initialem Ansprechen erhält die eine Gruppe der Betroffenen das Medikament weiter, bei den Anderen wird die Gabe des Medikamentes ausgesetzt, nur eine reduzierte Chemotherapie weiter gegeben. Bei Fortschreiten der Erkrankung kann das Medikament zum erneuten Ansprechen wieder gegeben werden. Diese Studie richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenen Dickdarmkarzinomen. Es handelt sich ebenfalls um eine Multizenterstudie. Die Zuordnung zur Behandlungsgruppe erfolgt durch ein Losverfahren (Randomisation).

    Studie zur Behandlung von Mastdarmtumoren (Rektumkarzinomen): CAOAROAIO-12 (Rekrutierungsende 05/2018)

    • Bei der Behandlung von Mastdarmtumoren genügt eine Operation nur selten. Es ist fast immer eine Kombination aus einer Strahlen-Chemotherapie und einer der Operation notwendig. Die vor einem Eingriff bisher als Standard vorgesehene Operation soll verbessert werden. Es wird getestet, ob eine zusätzliche vorgeschaltete Chemotherapie und eine Anpassung der Strahlendosis die Ergebnisse zu verbessern vermag. Ziel ist es, die Rate der lokalen Rückfälle zu senken, die Heilungsrate zu verbessern und Nebenwirkungen der Behandlung zu mildern. Die Studie richtet sich an Patienten mit Mastdarmtumoren, deren Krankheit nicht gestreut hat.

    Fragen zu allen diesen Studien beantworten Ihnen Ihre behandelnden Ärzte aus dem DarmCentrum gerne. Wir werden einzelne Betroffene, die zur Teilnahme an einer Studie geeignet sind, auch gezielt ansprechen. Voraussetzung zur Teilnahme ist immer Ihre Zustimmung nach informierter Überlegung.

    Prof. Dr. med. habil. Stephan Sahm
    Leiter Offenbacher DarmCentrum

    Unsere Leistung / Das Netzwerk

    Unsere Leistung

    Schwerpunkte des Zentrums sind die neben der Vorsorge – etwa durch Abtragung von Polypen im Dickdarm – Diagnostik und Therapie des Dickdarmkrebses. Operationen an den Eingeweiden und der Lunge (Metastasen) werden im koordinierenden Zentrum (Ketteler Krankenhaus) durchgeführt. Zusätzlich werden alle ergänzenden Behandlungen, wie etwa eine Chemotherapie, eine lokale Behandlung von Leberkrebs, psychologische und seelsorgerliche Betreuung angeboten. Ergänzt wird das Spektrum durch Ernährungs- und genetische Beratungen oder lindernde Behandlung von Symptomen bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebsleiden, etwa einer Schmerzbehandlung. Vorbild des ODC sind die großen umfassenden Tumorzentren, wie man sie u.a. in den USA findet.

    Unser Netzwerk

    Die Tumorkonferenz: Die beteiligten Ärzte treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Fallbesprechnungen (wöchentlich). So ist sichergestellt, dass jeder Patienten eine umfassende Betreuung erhält.

    Das Offenbacher DarmCentrum ist Teil des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen der Universität Frankfurt. Es zählt daher zu den zehn großen Krebszentren in Deutschland.

    Unterstützung der Patienten / Selbsthilfegruppen / Seminare

    Das Netzwerk des Offenbacher DarmCentrums steht für kompetente medizinische Behandlung nach dem Stand der ärztlichen Kunst. Darüber hinaus bietet es den Betroffenen aber vielfältige Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung im Alltag. Dazu zählt die Sportgruppe für Tumorpatienten im Ketteler Krankenhaus, die Maltherapie, die Beratung bei Ernährungsfragen und Aufklärung beim Verdacht auf eine erbliche Tumorerkrankung.

    In jedem Jahr werden mindestens 5 Seminare für Patienten angeboten, bei denen die Betroffenen, Angehörige und Interessenten ihre Fragen stellen können.

    Das Offenbacher DarmCentrum kooperiert eng mit Selbsthilfegruppen und bei fortgeschrittener Erkrankung mit den engagierten Helfern des Offenbacher Palliativnetzes und den Hospizgruppen.

    Selbsthilfegruppe Frauen mit Krebs
    https://www.frauenselbsthilfe.de/gruppen/offenbach.html

    Selbsthilfegruppe für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs und Angehörige
    http://www.ilco.de
    http://www.ilco.de/forum

    Hospizbewegungen
    www.hospiz-offenbach.de

    Offenbacher Palliativnetz
    http://www.palliativnetz-offenbach.de/home

    Zertifikate – gute Qualität für die Gesundheit

    Das Offenbacher DarmCentrum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Seit 2007 wird eine überdurchschnittliche Behandlungsqualität und eine überdurchschnittliche Zahl an Patienten bescheinigt. Zusätzlich ist das Qualitätsmanagementsystem des Ketteler Krankenhauses seit 2005 nach KTQ zertifiziert.

    Befundzusendungen Ketteler
    Schwerpunkt Lungenkrebs
    Thorax Onkologie

    Lungenkrebs eine der häufigsten bösartigen Tumorerkrankung in Deutschland. In der heutigen Situation der neuen diagnostischen Verfahren, moderner operativer Methoden, verbesserter strahlentherapeutischen Techniken und der genetisch begründeten Therapie sind neue Perspektiven für Patienten in allen Stadien und verbesserte Überlebenszeiten möglich.

    Dieser Aufgabe stellt sich das Ketteler Krankenhaus mit seinen eng verzahnten Abteilungen Pneumologie, Thoraxchirurgie und Onkologie.

    Es werden alle Lungenkrebspatienten über die Pneumologie oder Thoraxchirurgie der onkologischen Koordination des Ketteler Krankenhauses zugeführt. In seit Jahren bewährter Zusammenarbeit werden diese Fälle umfassend aufgearbeitet und zeitnah in unserem interdisziplinären Tumorboard aus Pneumologie, Onkologie, Thoraxchirurgie, Strahlenklinik, Radiologie und Pathologie vorgestellt.

    Dieser Ablauf ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Pneumologen und Onkologen in Offenbach. So erfahren die Patienten aus der Stadt und dem Landkreis Offenbach die optimale Therapie.

    Behandlungsspektrum

    Behandlungsspektrum:

    Pneumologie:
    flexible und starre Bronchoskopie, EBUS, Zangen-, Kryo- transbronchiale PE`s,
    Re-Kanalisationsverfahren, Stentimplantationen

    Thoraxchirurgie:

    • Nicht-kleinzelliges und kleinzelliges Lungenkarzinom
      • erweiterte Resektionen, Manschettenresektionen, Pancoast-Tumore
      • (Zusammenarbeit mit Wirbelsäulenchirurgen), limitierte Resektionen bei funktionell eingeschränkten Patienten
    • Lungenmetastasen
      • minimalinvasive und offene Verfahren
    • Tumore des Mediastinums (Mittelfellraumes)
      • Thymome, Thymuskarzinome
      • diagnostische Eingriffe bei unklarem Gewebetyp (Mediastinoskopie, Mediastinotomie, Bronchoskopie mit endobronchialem Ultraschall)
    • Brustwandtumore primär oder sekundär
      • Gutartige Tumore (Lipome, Fibrome)
      • Axilladissektion von Lymphknotenmetastasen
      • Brustwandresektion und –rekonstruktion auch im Bereich des Brustbeines in Zusammenarbeit mit Plastischem Chirurgen
    • Pleuramesotheliom
      • Diagnostische minimalinvasive Histologiesicherung und Pleurodese
      • Multimodale Therapie mit Chemotherapie und radikaler Tumorpleurektomie und -dekortikation
    • Pneumothorax
      • minimalinvasive Therapie als Videothorakoskopie
    • Pleuraergüsse und Pleuraempyem
      • in der Regel minimalinvasiv
    Team Schwerpunkt Lungenkrebs

    Pneumologie:

    Chefarzt Dr. med. Bernd Thöming

    Sie erreichen uns unter folgender Telefonnummer:

    Pneumologie: 069 / 8505-8842
    Thoraxchirugie: 069 / 8505-774

    Dr. med. Bernd Thöming
    Chefarzt






    Christian Heesen
    Sektionsleiter Thoraxchirurgie






    Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Thoraxchirurgie

    Robina Bashary-Nadjmabadi
    Oberärztin






    Fachärztin für Innere Medizin, Fachärztin für Pneumologie, medikamentöse Tumortherapie, Notfallmedizin, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

    Derya Dogruel
    Oberärztin






    Fachärztin für Innere Medizin, Notfallmedizin

    Krankenhaushygiene

    Aufgabe der Krankenhaushygiene:
    Die Aufgabe ist die umfassende Infektionsprävention zum Schutz der Patienten in unserem Krankenhaus.

    Team:
    • Dr. med. Corinna Klasser (Krankenhaushygienikerin / ABS Expertin / Transfusionsverantwortliche)
    • Kerstin Schickedanz (staatlich anerkannte Hygienefachkraft)
    • Katrin Keller (Bachelor of Sience für Krankenhaushygiene)
    • Anna Maria Hritz (Hygienefachkraft)
    • Kerstin Lofink (Teamassistentin Hygiene)
    • Hygienebeauftragte Ärzte in allen Fachabteilungen
    • Hygienebeauftragte Pflege in allen Fachabteilungen

    Hygienekommission:
    Tagt zweimal jährlich; bestehend aus dem Hygieneteam, der Krankenhausleitung und den hygienebeauftragten Ärzten unter der Leitung des ärztlichen Direktors.

    Hygiene-AG:
    Regelmäßig werden hygienerelevante Fragen in einem Team aus hygienebeauftragten Pflegekräften und den Hygienefachkräften besprochen und umgesetzt.

    Hygieneplan:
    Basierend auf den Grundlagen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Jeder Mitarbeiter muss sich daran halten. Das Hygieneteam überwacht die Einhaltung dieser Vorschriften und ist steter Ansprechpartner bei hygienischen Problemen.

    Fortbildungen:
    Es werden regelmäßig Fortbildungen und Schulungen angeboten, an der jeder Mitarbeiter einmal jährlich verpflichtend teilnehmen muss.

    Händehygiene Tage:
    Da die Händedesinfektion ein zentrales Thema zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen ist, werden regelmäßig Informationstage zur Händehygiene angeboten.

    Multiresistente Erreger (MRE):
    Ein großes Thema ist die Behandlung und Pflege von Patienten mit MRE. Vor geplanten Operationen oder spätestens bei der Aufnahme des Patienten in die Klinik werden risikoadaptierte Screenings durchgeführt und alle diesbezüglichen Maßnahmen umgesetzt.

    MRE-Netzwerk Rhein-Main:
    Wir sind Mitglied des Netzwerkes um gemeinsam mit anderen Kliniken und Gesundheitsämtern die Strategie zur Bekämpfung von multiresistenten Erregern weiter zu entwickeln.

    Für Fragen oder Anregungen schicken Sie uns gerne eine E-Mail an:
    hygieneteam@ketteler-krankenhaus.de

    Psychoonkologie
    “Der Mensch ist des Menschen beste Medizin”
    Afrikanisches Sprichwort

    Diagnose: Krebs – wir bieten psychoonkologische Betreuung und Unterstützung

    Die Diagnose “Krebs” löst auch in unserer aufgeklärten Zeit immer noch Angst und Schrecken aus, mehr als andere Erkrankungen. Sie verändert plötzlich und einschneidend das Leben. Alles ist von einem auf den anderen Tag anders. Die Erkrankung stellt sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen und Freunde eine große Belastung dar.

    Neben der unbedingt erforderlichen körperlichen Behandlung – z.B. Operation, Bestrahlung, Chemotherapie – haben begleitende Gespräche zur Krankheitsverarbeitung einen wesentlichen Stellenwert.

    Dabei gilt, dass die psychische Belastung, die auf die Diagnose Krebs folgt, nicht mit einer psychischen Störung oder Krankheit gleich zu setzen ist. Sie ist eine normale Reaktion auf eine existenzbedrohende Lebenssituation, bei der jeder Patient eine Unterstützung benötigt.

    Deshalb bieten wir jedem Patienten die Möglichkeit zu tiefergehenden Gesprächen, in denen es unter anderem um folgende Fragen gehen kann:

    • “Wie lebe ich weiter mit dieser Diagnose”
    • “Was kann ich denn selbst tun”
    • “Wie kann ich mich stärken”
    • “Wie unterstütze ich die medizinische Therapie”
    • “Wie kann ich mich auf die Zeit nach der Behandlung vorbereiten”
    • “Wie spreche ich mit meinen Angehörigen und mit meiner Familie”

    Psychoonkologische Betreuung im Ketteler Krankenhaus

    In unserem Haus besteht für unsere Patienten und ihre Angehörigen die Möglichkeit, psychoonkologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

    Zu unserem Team gehören:

    Frau Dr. med. Giovanna Römer, Leiterin Psychoonkologie
    Frau Sigrid Bertenbreiter
    Frau Marion Steinhage

    Die Kontaktaufnahme ist auch über das ärztliche und pflegerische Personal auf den Stationen jederzeit möglich.

    Lichtenplattenweg 85
    63071 Offenbach/Main
    Telefon (0 69) 85 05 – 200
    Telefax (0 69) 85 05 – 571

    Internet: www.ketteler-krankenhaus.de
    E-Mail: psychoonkologie@ketteler-krankenhaus.de

    Therapeutisches Team
    Therapieabteilung

    Die Therapieabteilung des Ketteler Krankenhauses setzt sich aus einem multiprofessionellen Team aus Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden zusammen.
    Ein großes Einsatzgebiet unserer Tätigkeit liegt im Bereich der geriatrischen Rehabilitation. Im interdisziplinären Team werden hier in Absprache mit den Patienten Therapieziele festgelegt und ein entsprechender Therapieplan erstellt. Ziel unserer Therapie ist die Wiederherstellung der eigenen Selbstständigkeit sowie die Erhöhung der persönlichen Lebensqualität.

    Physiotherapie

    Durch Therapie zu mehr Beweglichkeit

    Die Physiotherapie findet ihren Einsatz in den Abteilungen Geriatrie, Innere Medizin, Chirurgie und Gynäkologie. In Absprache mit den Patienten und Ärzten legen wir die Therapieziele fest und wählen die erforderlichen Maßnahmen individuell aus einem großen Spektrum der Bewegungstherapie als auch aus dem Bereich der physikalischen Therapie aus.

    Die Behandlungen in der Physiotherapie finden als Einzeltherapien statt. In der Geriatrie bieten wir als Zusatzangebot neben dem Training an verschiedenen Geräten Gruppengymnastik an.

    Das Einsatzgebiet der Physiotherapie in unserem Haus ist breit gefächert und bietet viele Einsatzmöglichkeiten. Nach einer Operation möchten wir Ihnen helfen, Ihre Selbstständigkeit wieder zu erlangen. Bei Erkrankungen der Atemwege möchten wir Sie mit Atemtechniken und Eigenübungen unterstützen. Mit manueller Lymphdrainage und Maßnahmen zur Kompression fördern wir die Reduktion Ihres Ödems. Ganz besonders unseren geriatrischen Patienten möchten wir dazu verhelfen, Ihre Mobilität und Eigenständigkeit wieder zu erlangen.

    Unser Team besteht aus qualifizierten Physiotherapeuten, die in der Behandlung geriatrischer, internistischer, chirurgischer und gynäkologischer Patienten erfahren sind und sich kontinuierlich fachlich weiterbilden.

    Behandlungsspektrum der Physiotherapie

    Behandlungsspektrum der Physiotherapie im Überblick:

    • Krankengymnastik: Einzel- und Gruppentherapie
    • Gangschule
    • Schwindeltherapie
    • Gleichgewichtstraining
    • Atemtherapie
    • Gerätetraining
      • Nustep (Ganzkörpertrainer)
      • Bewegungstrainer für Arme und Beine (Thera-Trainer, Thera-Vital, Motomed, Letto)
      • Seilzug
      • Gehbarren
      • Wellengang (effektives Schwingungstraining)
      • imove (gelenkschonendes Bewegungsgerät für die Beine)
      • Sensamove (Körperwahrnehmung)
    • Bewegungsschiene
    • Manuelle Lymphdrainage mit Kompressionsbandagierung
    • apparative Kompressionstherapie
    • Wärme- Kältetherapie
    • Elektrotherapie
    • Wickel

    Wir arbeiten unter andern mit folgenden Konzepten:

    • Bobath
    • PNF
    • NAP
    • Manuelle Therapie
    • Medizinische Trainingstherapie
    • Kinesiotaping
    • Kinästhetik
    • Aktivitas
    Ergotherapie

    Durch Therapie zu mehr Selbstständigkeit!

    Die Ergotherapie in der Geriatie zielt auf eine Wiederherstellung der Alltagskompetenzen bei körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen ab. Die Selbstständigkeit soll erhalten und wiedererlangt werden. Alltägliche Fähigkeiten werden durch gezielte Angebote wie Küchen-, Frühstücks- oder Anziehtraining gefördert. Durch die vielfältigen Therapiemöglichkeiten in der Geratrie wird ein abwechslungsreiches Programm geboten und die Ergotherapie wird individuell auf unsere Patienten ausgerichtet.

    In Absprache mit den Patienten und Angehörigen wird der persönliche Hilfsmittelbedarf festgestellt und eine entsprechende Versorgung eingeleitet. Bereits im Krankenhaus üben die Patienten den Umgang mit den Hilfsmitteln (Rollator, Rollstuhl ect.) und gewinnen somit an Sicherheit. Ziel ist es hierbei, den Übergang vom stationären Aufenthalt in das häusliche Umfeld zu erleichtern.

    Behandlungsspektrum der Ergotherapie

    Wir bieten an:

    • Einzel- und Gruppentherapie
    • Training der Motorik (Grob- und Feinmotorik)
    • Förderung der Sensorik und Wahrnehmung: Paraffin, Novafon, Raps-/ Kiesbad
    • Aktivitäten des täglichen Lebens – ATL
    • Kognitives Training: Reha – Com
    • Hilfsmittelberatung und -erprobung
    • Sturzprophylaxe und Rollatorhandling

    Unsere Gruppenangebote sind:

    • Frühstückstraining
    • Küchentraining
    • Kreatives Gestalten
    • Hirnleistungstraining
    • Sensomotorisches Training
    • Sturzprophylaxe und Rollatorhandling

    Wir arbeiten nach folgenden Behandlungsmethoden:

    • Sensomotorisch-Perzeptive Behandlung
    • Motorisch-Funktionelle Behandlung
    • Kognitives Training nach Stengel
    • Handrehabilitation
    • N.A.P (Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität)
    • PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)
    • Facio-Orale-Trakt-Therapie (FOTT)
    • Bobath – Konzept
    • Kognitiv therapeutische Übungen nach Perfetti
    Logopädie

    Durch Therapie zu mehr Lebensqualität

    Die Logopädie findet ihren Einsatz überwiegend in der Geriatrie, kann aber bei Bedarf von allen Abteilungen angefordert werden.

    Zu den Aufgabengebieten der Logopädie gehören die Diagnostik und Therapie von Sprech- und Sprachstörungen (v.a. Aphasie, Dysarthrie, Sprechapraxie), um mit den Patienten die bestmögliche Voraussetzung zur Kommunikation zu schaffen.

    Ein weiteres sehr großes Aufgabengebiet ist die Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagien). Der Dysphagie entsprechend wird die Therapie eingeleitet, die sich aus einem großen Spektrum an Übungen, an dem Erarbeiten und Einüben von Kompensationstechniken und der Kostformanpassung zusammensetzt. Es besteht im Ketteler Krankenhaus die Möglichkeit, gemeinsam mit den Diätassistenten die speziell erforderliche Zubereitungsform, bei der das Risiko zu aspirieren (sich zu verschlucken) für den Patienten minimiert wird, festzulegen.

    Die Diagnostik der Dysphagie erfolgt immer klinisch. Bei entsprechender Indikation wird diese durch die FEES (endoskopische Schluckuntersuchung) ergänzt. Sollte eine erneute Untersuchung erforderlich sein, wird diese auch vorstationär im Haus angeboten. Die Möglichkeit der FEES besteht auch für Menschen mit Dysphagie, die noch nicht stationär im Ketteler Krankenhaus behandelt wurden. Terminvereinbarungen hierfür sind unter 069 8508-404 möglich.

    In der Geriatrie wird weiterhin Kommunikationstraining in Kleingruppen angeboten. Ziel ist es, Spracharmut zu begegnen, Gesprächsverantwortung zu trainieren und eigenverantwortliche Kommunikation im Alltag (z.B. Termine vereinbaren) zurückzugewinnen.

    Behandlungsspektrum der Logopädie

    Gezielte Diagnostik und Therapie von:

    • Sprachstörungen (Aphasien)
    • Sprechstörungen (Dysathrien, Sprechapraxien)
    • Gesichtslähmungen (Facio-orale Störungen)
    • Stimmstörungen (Dysphonien)
    • Schluckstörungen (Dysphagien) inkl. FEES – Untersuchungen

    Wir arbeiten unter anderem mit folgenden Konzepten

    • F.O.T.T (Facio-orale Trakt Therapie) nach Bobath
    • MST (Manuelle Schlucktherapie) nach NAP
    • FDT (Funktionelle Dysphagietherapie)
      LSVT (Lee Silverman Voice Treatment)
    • MODAK – Modalitätenaktivierung
    • TAKTKIN – zur Behandlung sprechmotorischer Störungen wie Dysarthrien und Sprechapraxien
    • narraktiv
    • Modellorientierte Aphasietherapie

    Zentrale Notaufnahme

    Wir sind als Akutkrankenhaus eng in die Notfallversorgung der Stadt und des Landkreises Offenbach eingebunden. In unserer Zentralen Notaufnahme (ZNA) werden neben geplanten Aufnahmen auch Notfallpatienten behandelt.

    Unser geschultes Personal nimmt bei allen Patienten eine standardisierte Ersteinschätzung vor. Diese entscheidet über die Dringlichkeit einer Behandlung. Die Behandlungen lebensgefährlicher Erkrankungen, bei denen jeder Augenblick zählt, haben immer Vorrang!

    Bei akuten Notfällen wählen Sie bitte die Notrufnummer 112.

    Diese Notfälle werden u.a. in der Zentralen Notaufnahme behandelt:

    • Allergische Reaktionen
    • Atemnot
    • Bewusstlosigkeit
    • Bluthusten
    • Blutungen
    • Diabetischer Notfall
    • Erkrankungen in der Schwangerschaft
    • Fieber
    • Harnverhalt
    • Herzbeschwerden
    • Herzinfarkt
    • Lungenverletzungen
    • Magen-Darm-Beschwerden
    • Vergiftungen

    Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

    Wir bieten Ihnen vertrauliche medizinische Hilfe nach einer Vergewaltigung. Vorhandene Spuren werden für ein Jahr gesichert. In diesem Zeitraum können Sie entscheiden, ob Sie eine Anzeige erstatten möchten. Weitere Informationen: www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de

    Leider bieten wird die folgenden Fachrichtungen nicht an:

    • Unfallchirurgie
    • Durchgangsarztverfahren (DAV)
    • Kinderheilkunde
    • Augenheilkunde
    • Zahnheilkunde

    Kein Notfall? Sie benötigen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Rezepte? Bitte wenden Sie sich an Ihren niedergelassenen Arzt, bspw. Ihren Hausarzt. Außerhalb der Regelarbeitszeiten wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die bundesweite Telefonnummer lautet 116117.

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