Ausbildungsstruktur

Die 3-jährige Ausbildung gliedert sich in 1.600 Stunden theoretischen Unterricht und 3.000 Stunden praktischen Unterricht.

Theoretische Ausbildung:

Das Ketteler Krankenhaus ist Kooperationspartner im Verbund mit dem Universitätsklinikum Frankfurt, der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) und dem Sana-Klinikum. Der theoretische Unterricht findet im Wechsel an einer dieser Schulen statt. Die Gesamtstunden der theoretischen Ausbildung gliedern sich in vier Lernbereiche:

Lernbereich I: Kernaufgaben der OTA
• Hygienische Arbeitsweisen umsetzen
• Umgang mit medizinisch, technischen Geräten
• Fachkundige Begleitung der Patienten
• Springertätigkeit
• Maßnahmen in Krisen und Katastrophensituationen

Lernbereich II: Spezielle Aufgaben der OTA
• Instrumentiertätigkeit
• Assistenz bei Diagnostik und Therapie in der Ambulanz und Notaufnahme, Endoskopie
• Aufbereitung von Medizinprodukten in der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA)
• Mitwirkung im Tätigkeitsfeld der Anästhesie

Lernbereich III: Ausbildungs- und Berufssituationen von OTA
• Kommunizieren, Beraten und Anleiten
• Berufliches Selbstverständnis entwickeln
• Zusammenarbeiten in Gruppen und Teams
• Lernen planen, Durchführen und Evaluieren

Lernbereich IV: rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen der OTA
• Berufliches Handeln nach rechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien und Rahmenbedingungen
• Berufliches Handeln an Qualitätskriterien ausrichten
• Berufliches Handeln im gesellschaftlichen Kontext gestalten

Lernmittel werden Ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zu Ihrer eigenen Einschätzung und Examensvorbereitung finden in regelmäßigen Abständen schriftliche und mündliche Leistungskontrollen statt.

Praktische Ausbildung:

Die praktischen Einsätze finden im Wechsel mit den theoretischen Blöcken statt. Sie werden in verschiedenen Fachbereichen eingesetzt. Das Ketteler Krankenhaus ist ein Krankenhaus der Regelversorgung mit den Einsatzbereichen
• Viszeralchirurgie
• Gynäkologie / Operative Geburtshilfe
• Zentralsterilisation
• Endoskopie
• Anästhesie
• Notfallaufnahme

Alle weiteren erforderlichen Einsätze werden in den den Kooperationskrankenhäusern erbracht.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil. Über den erfolgreichen Abschluss entscheiden nicht nur die Prüfungen, sondern auch die Leistungen während der gesamten Ausbildung.