Anästhesie und Intensivmedizin

Die mit dem modernsten Instrumentarium ausgestattete Abteilung, welcher Dr. med. Schröder seit 1996 voransteht, umfasst im Anästhesiebereich fünfzehn ärztliche und zwölf pflegerische Mitarbeiter in Voll- und Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen. Dieses Team besteht größtenteils aus Fachärzten und Fachkrankenpflegepersonal und versorgt jährlich rund 6.000 Patienten mit einem hohen Prozentsatz an Risikopatienten (Kleinkinder, Patienten mit gravierenden Begleiterkrankungen, etc.).

Hierzu kommt die Betreuung von ca. 600 Kranken auf der interdisziplinären Intensivstation mit 8 Betten, welche unter der Leitung von Herrn Dr. med. Schröder steht.

Die technische Ausstattung umfasst moderne Narkosegeräte, ein vernetzbares Monitoring, Intubationsbronchoskopie, Videolaryngoskopie, PiCCO-System zur invasiven Kreislaufüberwachung, Dilatationstracheotomie-Sets, Perfusoren und Infusionspumpen der aktuellsten Generation, etc.

Aber ungeachtet der instrumentell hervorragenden Versorgung steht in der Betrachtung - insbesondere auf der Intensivstation - nicht die „Apparatemedizin“ im Vordergrund, sondern der Patient mit all seinen Bedürfnissen und Ängsten.

Die individuelle Betreuung eines jeden Kranken beginnt mit dem persönlichen Gespräch und der Anamneseerhebung. Unter Berücksichtigung der jeweils anstehenden Operation werden dem Patienten die verschiedenen Narkoseformen – regionale Anästhesietechniken wie Spinal-, Peridural- oder Plexusanästhesien, Lokalanästhesien, Inhalationsnarkosen, Neuroleptanästhesien, totale intravenöse Anästhesie, etc. mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen dargelegt und die für ihn günstigste Variante ausgesucht und später in einer interdisziplinären Besprechung festgelegt.

Zusätzlich zu dem Standardmonitoring findet die Ableitung der Hirnströme (EEG) während des Eingriffes statt und verhindert durch Definition der Narkosetiefe sicher sogenannte Wachheitserlebnisse (Awareness) in der Narkose.

Regelmäßige Personalschulungen und Fortbildungen sichern die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiter. Die schriftliche Festlegung von Arbeitsabläufen und die Hinterlegung von Standards erleichtern allen Mitarbeitern die Tätigkeit.

Die Erfassung und statistische Auswertung von postoperativen Schmerzlevels, Übelkeit und Erbrechen ist ein fester Bestandteil unseres Qualitätsmanagements und kommt unseren Patienten zu Gute.

Alle genannten Punkte sind nur einem Ziel unter geordnet:
dass Sie, unser Patient, die bestmögliche Versorgung erfahren!