Leitbild

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung. Allein in Deutschland werden jährlich über 55.000 bösartige Tumore diagnostiziert, die Hälfte der Frauen entwickelt innerhalb von fünf Jahren gefährliche Tochtergeschwülste (Metastasen).

Wir sind der Überzeugung, dass es gelingen kann, die Erfolgschancen einer Therapie von Brustkrebs und seiner Begleit- und Folgeerkrankungen zu optimieren. Dabei streben wir an, die Prognose der Erkrankung deutlich zu verbessern und eine längere Gesamtüberlebenszeit, bei subjektiv erhaltener Lebensqualität, für unsere Patientinnen zu erreichen.

Wir werden uns gemeinsam bemühen, die hohen Anforderungen an die Qualität unser Leistungen in Einklang mit den Erwartungen unserer Patientinnen, den gesetzlichen Forderungen und dem allgemein anerkannten Wissenstand stetig zu verbessern, sei es stationär, ambulant oder im Rahmen kooperativer Tätigkeiten.

Daneben sind wir bemüht, die Effektivität und Effizienz unser Aktivitäten ständig zu steigern, insbesondere durch eine von Offenheit, kollegialer Achtung und Freundlichkeit geprägten Teamarbeit. Die Evaluation, Anpassung und Weiterentwicklung unserer Leistungen erfolgt stets unter Berücksichtigung der Erwartungen unserer Patientinnen und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. unter dem Primat der wirtschaftlichen Sicherung des Unternehmens.

Dem Informationsbedarf innerhalb und außerhalb unserer Einrichtung werden wir in geeigneter Form Rechnung tragen. Dies betrifft sowohl allgemeine als auch fachliche Informationen.
Das Brustzentrum versteht sich als ein patientinnenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und verfolgt vorrangig die folgenden Ziele:

Senkung der Sterblichkeit und Verbesserung der Überlebensrate von Patientinnen mit Brustkrebs.
Qualitätsgestützte, leitliniengetragene Versorgung von Frauen durch ein interdisziplinär arbeitendes Expertenteam auf dem Gebiet der Prävention, Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms.
Abstimmung der gesamten Behandlungskette räumlich und zeitlich auf die Bedürfnisse der Patientin.
Förderung von sowohl klinisch orientierter Forschung als auch der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Brusterkrankungen und Brustgesundheit in Form von Beteiligung an klinischen Studien bzw. Durchführung von präklinischen Forschungsprojekten.

Kontinuierliche Weiterbildung und Karriereförderung der ärztlichen und nicht ärztlichen Mitarbeiter.
Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung für Frauen mit Fragen zur Brustkrebsgesundheit bzw. zu Brusterkrankungen.

Wirtschaftliche Unternehmensführung und Akzeptanz der Leistung des Brustzentrums durch die entsprechenden Kostenträger.

Alle am Brustzentrum beteiligten Disziplinen bemühen sich kontinuierlich um die Optimierung der Zusammenarbeit. Durch die Zertifizierung und die anschließenden jährlichen Auditbesuche kommt eine für alle Disziplinen gültige externe Qualitätssicherung hinzu. Die von uns angelegten Qualitätsmaßstäbe sollen für die Öffentlichkeit transparent sein.

Kernpunkt aller Bemühungen ist die Patientin, die alle notwendigen Behandlungsprozesse optimal aufgeklärt, betreut und zeiteffektiv durchlaufen soll. Das Brustzentrum ist auch grundsätzlich offen für alle Kooperationen mit Partnern, die an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Frauen- und Patientinnenversorgung mit gut- und bösartigen Erkrankungen der Brust mitarbeiten wollen.

Qualitätskriterien, an denen die Arbeit des Brustzentrums gemessen werden soll, sind:

Regelmäßige Überprüfung aller Arbeitsprozesse durch interne und externe Audits. Anwendung eines Dokumentationssystems, das Auskunft gibt über die Rate offener benigner Mammabiopsien, die Sensitivität und Spezifität der Mikrobiopsien sowie die Rate an brusterhaltend durchgeführten Therapien, der Rezidivhäufigkeit und Mortalität des Kollektivs an Patientinnen mit Mammakarzinom Regelmäßige Teilnahmen an nationalen bzw. internationalen Therapiestudien.

Kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter des Brustzentrums (Seminare, Fortbildungen, Kongresse, Hospitationen)